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Pressemitteilung vom 14.07.2026    

100. Digital-Sirene im Kreis Neuwied errichtet

Mit der Installation neuer Sirenen im Stadtgebiet Neuwied ist ein wichtiger Meilenstein beim Ausbau des Warnnetzes erreicht. Die Anlagen sollen nach weiteren Arbeiten in Betrieb gehen. Für zahlreiche zusätzliche Standorte laufen bereits konkrete Planungen.

Die 100. Sirene geht ans Netz: Gemeinsam mit BKI Holger Kurz, Sachbearbeiter Luca Falk und Mitarbeitern der Fa. Hörmann Warnsysteme machte sich Landrat Achim Hallerbach ein Bild der neuen Mastsirene in Feldkirchen. Die Firma „Hörmann Warnsysteme“ installierte hier die moderne Anlage, die künftig zuverlässig für eine schnelle Warnung der Bevölkerung sorgen wird. (Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied)

Kreis Neuwied. Im Stadtgebiet Neuwied wurden acht moderne digitale Sirenen installiert. Eine davon entstand in Feldkirchen und ist die 100. Sirene im Landkreis Neuwied. Nach Abschluss der noch ausstehenden Arbeiten sollen die neuen Anlagen in den kommenden Wochen in Betrieb gehen.

Zu den erforderlichen Restarbeiten gehören die Herstellung der Stromanschlüsse und der Einbau der Funkgeräte. Dann erhöht sich die Zahl der betriebsbereiten Sirenen im Kreisgebiet auf 108. Der Ausbau des Warnnetzes soll in den kommenden Wochen und Monaten fortgesetzt werden.

54 weitere Standorte geplant
In allen Verbandsgemeinden sollen weitere Sirenen installiert werden. Derzeit sind 54 zusätzliche Standorte bereits konkret vorgeplant. Langfristig soll ein Netz von rund 180 Sirenen im gesamten Landkreis Neuwied entstehen.

Die Suche nach geeigneten Standorten ist dabei nicht immer einfach. Damit Warnungen im Gefahrenfall zuverlässig funktionieren, müssen die Anlagen sorgfältig platziert werden. Der Kreis arbeitet hierfür eng mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied zusammen.

Vorrangig sollen öffentliche Gebäude und Flächen genutzt werden. Wenn es möglich ist, werden die Sirenen auf Dächern angebracht. Diese Dachsirenen verursachen geringere Kosten und fügen sich meist unauffälliger in das Ortsbild ein. Ist ein Standort auf einem Dach nicht geeignet, kommt eine freistehende Mastsirene als Alternative infrage.



Prüfung vor jeder Installation
Bevor ein Standort festgelegt wird, führen Fachleute zunächst Berechnungen zur Schallausbreitung durch. Damit soll sichergestellt werden, dass das Alarmsignal in den vorgesehenen Bereichen hörbar ist.

Anschließend folgen gemeinsame Termine vor Ort. Daran beteiligen sich Vertreter der Verbandsgemeinden, der Stadt oder der Ortsgemeinden sowie die beauftragten Fachfirmen. Bei diesen Prüfungen werden mehrere Voraussetzungen bewertet: Zugänglichkeit für Baufahrzeuge, vorhandene Stromversorgung, Höhe des Gebäudes und statische Eignung bei Dachsirenen.

Die Verantwortlichen wollen die Anlagen möglichst unauffällig errichten. Wegen der vielen technischen und örtlichen Anforderungen ist dies jedoch nicht an jedem Standort in gleichem Maß möglich. Entscheidend bleibt, dass die Warnung bei einer Gefahr zuverlässig funktioniert.

Mit der 100. errichteten digitalen Sirene in Feldkirchen und den weiteren geplanten Anlagen schreitet der Ausbau des kreisweiten Warnnetzes voran. Ziel bleibt eine möglichst verlässliche Alarmierung im gesamten Kreisgebiet. (PM/bearbeitet durch Red)


Lokales: Neuwied & Umgebung
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