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Pressemitteilung vom 13.07.2026    

"Die Grazien" der Kolpingsfamilie Rheinbrohl luden ein zur Gemeinschaft am Gebildeichshäuschen

Am vergangenen Sonntag (12. Juli 2026) versammelten sich über 70 große und kleine Gäste erneut zu einem besonderen Frühstück am historischen "Gebildeichshäuschen" in Rheinbrohl.

Die anwesenden Mitglieder des ehemaligen Männerballetts mit dem designierten Prinzenteam und Diakon Peter Kurtscheid (vierter von rechts) (Foto: Andreas Kossmann)

Rheinbrohl. Ausgerichtet wurde diese harmonische Veranstaltung vom ehemaligen Männerballett der Kolpingfamilie Rheinbrohl, den "Grazien". In einer Zeit, in der die Hektik des Alltags oft überwiegt, bot dieses gemeinschaftliche Frühstück die wertvolle Gelegenheit zur Einkehr und zum persönlichen Austausch. Vorausgegangen war eine Andacht mit Diakon Peter Kurtscheid, welcher an diesem besonderen Ort der Marienverehrung, an die Wohltaten der Gottesmutter erinnerte. Hiervon zeugen vor Ort zahlreiche Votivtafeln.

Unter freiem Himmel, an einem Ort, der seit Generationen als Stätte der Ruhe und Besinnung geschätzt wird, genossen die Teilnehmenden ein reichhaltiges, gemeinsam gestaltetes Frühstücksbuffet, das durch die Beiträge aller Anwesenden zu einer echten Gemeinschaftstafel wurde.

Ein historischer Ort der Besinnung
Das Gebildeichshäuschen ist weit mehr als nur ein malerisches Ziel für Wanderer. Seine Geschichte ist eng mit der Identität der Region verknüpft. Die Kapelle in ihrer heutigen Form wurde bereits im Jahr 1819 errichtet. Der Name leitet sich von einem mächtigen Eichenbaum ab, der einst ein Heiligenbildnis trug.



Der Wiederaufbau nach den napoleonischen Befreiungskriegen markierte einen Moment der Hoffnung, in dem die Menschen ihre religiöse Freiheit wieder offen leben konnten. Über die Jahrzehnte hinweg war das kapellenförmige Häuschen stets auf das ehrenamtliche Engagement der Bürger angewiesen: Sei es durch den Stammtisch "Die Sandmännchen", der 1969 die Patenschaft übernahm, oder seit 2009 durch „Die Grazien“, die dieses Erbe bis heute pflegen und bewahren.

Die Veranstaltung am Sonntag erinnerte eindrucksvoll daran, wie wichtig es ist, solche kulturellen und spirituellen Ankerpunkte im öffentlichen Raum zu erhalten. Die Organisatoren zeigten sich sehr erfreut über den Zuspruch und den respektvollen Umgang mit dem Ort. Unter den Gästen befanden sich so auch das kommende Prinzenteam der Hünnijer Karnevalsgesellschaft mit dem designierten Prinz Frank I. und seinem Team, Ortsbürgermeister Oliver Labonde sowie Ehrenbürger Erwin Lötsch. Es bleibt zu hoffen, dass dieser besondere Platz auch zukünftig als Ort der Stille und des friedlichen Miteinanders in Rheinbrohl bestehen bleibt. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke  
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