Pressemitteilung vom 09.07.2026 
Vollsperrung zwischen Panau und Neustadt wegen Böschungssicherung
Auf der L 255 zwischen Panau und Neustadt beginnt eine dringende Baumaßnahme zur Sicherung der Böschung. Während der Arbeiten müssen zwei Straßen vollständig gesperrt werden. Für den Verkehr werden Umleitungen eingerichtet und besondere Regelungen gelten für Busse und Rettungsfahrzeuge.
Neustadt (Wied). Ab 13. Juli 2026 beginnen auf der L 255 zwischen Panau und Neustadt umfangreiche Arbeiten zur Sicherung der talseitigen Böschung. Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität Cochem Koblenz handelt es sich um eine Sofortmaßnahme, die wegen ihrer Dringlichkeit kurzfristig umgesetzt werden muss. Ziel ist es, die Standsicherheit der Landesstraße dauerhaft zu gewährleisten und die Verkehrssicherheit langfristig wiederherzustellen.
Aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeits und Verkehrssicherheit können die Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung erfolgen. Neben der L 255 ist auch die darunter verlaufende K 74 während der gesamten Bauzeit vollständig gesperrt.
Umleitungen für den Verkehr
Für den Pkw Verkehr wird eine Umleitung über die L 255 und K 33 in Richtung Etscheid eingerichtet. Der Lkw Verkehr wird großräumig umgeleitet.
• Ab Neustadt/Wied über die L 255 bis Asbach.
• Weiter über die L 272 und L 247 bis Rottbitze.
• Anschließend über die L 253 und L 252 von Kalenborn in Richtung Steeg.
Alle Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.
Busse und Rettungsdienst
Für den Linienbusverkehr sowie Rettungsfahrzeuge im Einsatzfall wird die Durchfahrt in Abstimmung mit der ausführenden Baufirma ausschließlich über die unterhalb der Landesstraße verlaufende K 74 ermöglicht. Der Ortsteil Panau bleibt über die zweite Ortszufahrt im Verlauf der L 255 erreichbar.
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Moderne Technik zur Hangsicherung
Im Zuge der Maßnahme wird der Hangbereich von der L 255 aus dauerhaft im Hydrozementationsverfahren, kurz HZV, gesichert. Auf einer Länge von rund 90 Metern entstehen mehrere Stützkörper aus Erdbeton. Diese werden durch einen aufliegenden Erdbeton Randbalken gewölbeartig miteinander verbunden.
Die Konstruktion stabilisiert die Böschungsschulter und leitet die Lasten des Straßenkörpers in tiefer liegende tragfähige Bodenschichten ab. Damit soll die dauerhafte Standsicherheit des Straßenabschnitts sichergestellt werden.
Die Arbeiten übernimmt nach einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Miro Spezialtiefbau GmbH aus Straubing. Die Kosten belaufen sich auf rund 300.000 Euro und werden vom Land Rheinland Pfalz getragen.
Nach derzeitiger Planung sollen die Arbeiten spätestens Mitte August 2026 abgeschlossen sein. Ziel ist es, die Maßnahme vollständig innerhalb der Sommerferien zu beenden und die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Der LBM Cochem Koblenz bittet um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen während der Bauzeit. (PM/bearbeitet durch Red)
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