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Pressemitteilung vom 05.07.2026    

GEDOK-Ausstellung zeigt Vielfalt von Künstlerinnen im Roentgen-Museum

Das Roentgen-Museum Neuwied präsentiert auch in den Sommermonaten ein neues Kunstangebot. Die Sonderausstellung "Alles nur geträumt" vereint Werke von 25 Künstlerinnen und stellt Kreativität, Fantasie und unterschiedliche künstlerische Perspektiven in den Mittelpunkt.

Museumsleiterin Jennifer Stein und Mitarbeiterin Ute Weiler schätzen sich glücklich, im Roentgen-Museum die aktuelle Sonderausstellung der GEDOK Bonn „Alles nur geträumt“ präsentieren zu können. (Foto: Thomas Herschbach)

Neuwied. Mit der Sonderausstellung "Alles nur geträumt" präsentiert das Roentgen-Museum Neuwied bis 23. August Werke von 25 Künstlerinnen der GEDOK Bonn. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Museum und der Regionalgruppe Bonn der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V., dem größten und ältesten Künstlerinnennetzwerk Europas.

Die GEDOK setzt sich für die Förderung von Künstlerinnen sowie für Gleichstellung und Chancengleichheit im Kunstbetrieb ein. Diese Ziele stehen auch im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung, die Besucher zu einer Auseinandersetzung mit Fantasie, Erinnerungen, Sehnsüchten und persönlichen Sichtweisen einlädt.

Kunst als Ausdruck unterschiedlicher Perspektiven
Organisiert wurde die Ausstellung von Museumsleiterin Jennifer Stein und ihrem Team gemeinsam mit Waltraud Pritz, Fachgruppenleiterin Bildende Kunst der GEDOK Regionalgruppe Bonn. Der Titel "Alles nur geträumt" eröffnet den beteiligten Künstlerinnen vielfältige Möglichkeiten, ihre Werke zu gestalten.

Träume gelten seit Jahrhunderten als wichtige Inspirationsquelle für die Kunst. Besonders die Surrealisten griffen sie als Motiv und Ausgangspunkt kreativer Arbeiten auf. Die Ausstellung zeigt deshalb ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen. Die Werke beschäftigen sich mit Wunschvorstellungen, abstrakten Bildwelten ebenso wie mit belastenden oder nachdenklichen Traumwelten.



Engagement für Frauen in der Kunst
Nach Angaben des Landkreises Neuwied ergänzt die Ausstellung das Engagement für die Förderung von Frauen. Dazu gehören unter anderem die Arbeit der Gleichstellungsstelle sowie die Vergabe des Johanna-Loewenherz-Preises, der zu den bedeutenden Auszeichnungen für Frauen in Rheinland-Pfalz zählt.

Neben dem Ausstellungsbesuch besteht auch die Möglichkeit, mit Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen. Dafür werden zwei öffentliche Führungen angeboten.

• Sonntag, 19. Juli 2026, 15 Uhr: Öffentliche Führung mit Künstlerinnen der GEDOK Bonn, Moderation: Waltraud Pritz, GEDOK Bonn.
• Sonntag, 23. August 2026, 15 Uhr: Finissage-Führung mit Künstlerinnen der GEDOK Bonn, Moderation: Jennifer Stein, Leitung Roentgen-Museum.

Die Ausstellung kann bis 23. August im Roentgen-Museum Neuwied besucht werden und bietet einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen. (PM/bearbeitet durch Red)


Lokales: Neuwied & Umgebung
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