Pressemitteilung vom 03.07.2026 
Austausch zur geplanten GKV-Reform im Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach
Im Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach trafen sich kommunale Vertreter mit dem Direktorium, um über die geplanten Reformen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich diese auf die Krankenhausversorgung auswirken könnten.
Neuwied. Am Mittwoch (1. Juli) folgten Landrat Achim Hallerbach, Bürgermeister Jan Einig und Verbandsbürgermeister Pierre Fischer der Einladung des Direktoriums des Marienhaus Klinikums Neuwied-Waldbreitbach. Gemeinsam mit Thorsten Kopp, Regionalgeschäftsführer der Marienhaus-Gruppe für die Region Rheinland-Pfalz Nord/Nordrhein-Westfalen, tauschten sie sich vor Ort über die aktuell diskutierten Reformpläne zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus.
Im Zentrum des Gesprächs standen die möglichen Konsequenzen der geplanten Reformen für die Krankenhäuser. Viele Kliniken befürchten, dass ein erheblicher Teil der notwendigen Einsparungen zulasten der Krankenhäuser gehen könnte, was ihre ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage weiter verschärfen würde.
Die Krankenhausvertreter betonten, dass Reformen so gestaltet werden sollten, dass die Versorgung der Patienten langfristig gesichert bleibt und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser nicht zusätzlich beeinträchtigt wird. Es handelt sich derzeit um politische Vorhaben, über die noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden.
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Der Besuch der kommunalen Vertreter war Teil einer vom Direktorium initiierten Gesprächsreihe mit politischen Entscheidungsträgern, um frühzeitig über mögliche Folgen der geplanten Reformen zu informieren und den direkten Austausch zu fördern. Das Direktorium des Marienhaus Klinikums Neuwied-Waldbreitbach dankte den Gästen für den konstruktiven Austausch und das Interesse an einem offenen Dialog zu den aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen. (PM/Red)
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