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Pressemitteilung vom 26.06.2026    

Einweihung der neuen Rettungswache in Linz am Rhein - Ein Meilenstein für die Region

Die neue Rettungswache in Linz am Rhein wurde feierlich eröffnet und gilt als Fortschritt für die notfallmedizinische Versorgung im Kreis Neuwied. Landrat Achim Hallerbach betonte die Wichtigkeit dieser Einrichtung für die Region.

Mit Landrat Achim Hallerbach und dem neuen Staatssekretär in rheinland-pfälzischen Innenministerium Dirk Herber an der Spitze wohnten eine Reihe prominenter Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Einweihung der neuen DRK-Rettungswache in Linz bei. (Foto: Thomas Herschbach)

Linz am Rhein. Eine professionelle Infrastruktur ist entscheidend für den Brand- und Katastrophenschutz sowie das Rettungswesen. Der Landkreis Neuwied und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) haben nun mit der Eröffnung der neuen Rettungswache in Linz am Rhein ein wichtiges Element hinzugefügt. Die offizielle Einweihung fand unter rekordverdächtigen Hitzegraden statt, angeführt von Landrat Achim Hallerbach und Staatssekretär Dirk Herber vom rheinland-pfälzischen Innenministerium. Auch Dr. Armin Rieger, Präsident des DRK-Kreisverbandes Neuwied, Vizepräsident des DRK Kreisverband Westerwald Ralf Seekatz, sowie der Geschäftsführer der Rettungsdienst gGmbH Montabaur Michael Schneider, der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Linz, Detlef Nonnen, und für die "Bunte Stadt" selbst Stadtbürgermeister Helmut Muthers nahmen an der Zeremonie teil.

Finanzierung und Ausstattung
Nach ersten Gesprächen zur Weiterentwicklung des DRK-Standortes Linz im Jahr 2019 begannen die Bauarbeiten Ende Februar 2025. Die Gesamtkosten von etwa 3,4 Millionen Euro wurden zu drei Vierteln vom Landkreis Neuwied und zu einem Viertel vom DRK-Rettungsdienst getragen.

In der neuen Rettungswache auf der Linzer Höhe unweit des Franziskus-Krankenhauses arbeiten unter der Leitung von Fiona Klein insgesamt 18 Notfallsanitäter, elf Rettungssanitäter, fünf Auszubildende und ein Ehrenamtlicher. Der Fuhrpark umfasst ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen und einen Krankentransportwagen. Im vergangenen Jahr rückten die beiden Rettungswagen und der Krankentransportwagen zu insgesamt 3400 Einsätzen aus.



Ein Symbol für Lebensqualität
"Die neue Rettungswache ist mit nunmehr insgesamt sieben Wachen ein Meilenstein für die notfallmedizinische Versorgung in unserem Landkreis", erklärte Landrat Achim Hallerbach. Er wies darauf hin, dass die leistungsfähige Notfallversorgung auch die Attraktivität des Landkreises als Wohn- und Wirtschaftsstandort steigert. Zu den weiteren Gesundheitsinitiativen des Landkreises gehören der Weiterbildungsverbund Kinder- und Jugendmedizin sowie das Mediziner-Camp, das im August wieder Studentinnen und Studenten in die Region einlädt.

Hallerbach betonte zudem die symbolische Bedeutung der neuen Rettungswache: "Die neue Rettungswache ist ein Symbol - sowohl für das hervorragende Miteinander aller Akteure und eine gelingende Daseinsvorsorge, als auch für die Attraktivität unserer Region und damit für Lebensqualität." Abschließend äußerte er seinen Dank an alle Beteiligten und hob die Bedeutung der Einrichtung für die Versorgung der Bevölkerung hervor. (PM/Red)


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