Pressemitteilung vom 23.06.2026 
Verkehrsbehinderungen am Hermesplatz Oberbieber: Bauarbeiten auf der L260
In Neuwied-Oberbieber steht eine Baustelle bevor, die den Verkehr für mehrere Monate beeinflussen wird. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) planen ein Infrastrukturprojekt, das nicht nur Auswirkungen auf den Straßenverkehr, sondern auch auf den öffentlichen Nahverkehr haben wird.
Neuwied-Oberbieber. Die Friedrich-Rech-Straße (L260) in Oberbieber wird ab Herbst aufgrund von Bauarbeiten mindestens sechs Monate lang nur einspurig befahrbar sein. Unter dem Hermesplatz errichten die Servicebetriebe Neuwied (SBN) ein Rückhaltebecken, um das Risiko überlaufender Kanäle bei starken Regenfällen zu minimieren. Eine aktuelle hydraulische Berechnung hatte ergeben, dass die Kanalisation in der Friedrich-Rech-Straße andernfalls überlastet wäre.
Die Verkehrsregelung erfolgt während der Bauphase durch eine Baustellenampel. Ursprünglich war geplant, die Straße komplett offen zu halten, was jedoch die Fällung von drei zusätzlichen Bäumen erfordert hätte. Um diese Bäume zu erhalten, entschieden sich die Verantwortlichen in Abstimmung mit der Stadtverwaltung für die temporäre Teilsperrung und akzeptierten Mehrkosten im niedrigen sechsstelligen Bereich. Die Naturdenkmäler rund um den Platz bleiben unversehrt.
Die Planungen wurden eng mit der Stadtverwaltung und der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Seit Mai 2025 sind auch die Ortsvorsteherin und der Ortsbeirat Oberbieber regelmäßig über den Fortschritt informiert. Anwohner nutzten die Möglichkeit zum Austausch mit den Projektverantwortlichen und zeigten Interesse an der zukünftigen Gestaltung des Hermesplatzes.
Während der Bauarbeiten können die Buslinie 62 und die Schülerlinien Richtung Oberbieber, Märkerwaldstraße und Neuwied den Buswendeplatz Hermesplatz nicht anfahren. Eine Ersatzhaltestelle wird an der Ecke Wiesenstraße/Friedrich-Rech-Straße eingerichtet. Für Bewohner und Angestellte der nahegelegenen Senioreneinrichtung bieten die Servicebetriebe Fahrten mit einem Bürgerbus-Achtsitzer an. (PM/Red)
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