Pressemitteilung vom 11.06.2026 
Bahnhof Engers wird modernisiert: Vollsperrung der Mülhofener Straße
Am Bahnhof Engers laufen die Vorbereitungen für umfangreiche Bauarbeiten im Rahmen der Generalsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke. Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer bringt das Projekt in den kommenden Monaten Einschränkungen mit sich, darunter eine längere Straßensperrung.
Engers. Die Deutsche Bahn bereitet die umfassende Modernisierung des Bahnhofs Engers vor. Die Arbeiten sind Teil der Generalsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke, die ab Juli 2026 innerhalb von fünf Monaten grundlegend erneuert werden soll. Dabei werden Gleise, Weichen, Oberleitungen, Signaltechnik, Brücken, Tunnel, Bahnübergänge und Bahnhöfe saniert oder vollständig erneuert.
Auch der Bahnhof Engers wird im Zuge des Projekts umfassend modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Vorgesehen sind neue Bahnsteige, zwei Aufzüge, moderne Bahnsteigdächer sowie eine erneuerte Treppenanlage. Ein zentraler Bestandteil der Maßnahme ist der Bau einer neuen Personenunterführung.
Vorbereitende Arbeiten bereits gestartet
Die Vorbereitungen für die neue Unterführung haben bereits begonnen. Auf der Baustelleneinrichtungsfläche an der Eisenbahnstraße wurden in der vergangenen Woche erste Rammarbeiten durchgeführt. Als nächster Schritt folgt dort der Aushub der Baugrube. Dafür wird schweres Baugerät eingesetzt.
Weitere vorbereitende Arbeiten sind auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhofs an der Mülhofener Straße geplant. Dort sollen die notwendigen Rammarbeiten für Stützwände der Baugrube voraussichtlich Ende Juni beziehungsweise Anfang Juli erfolgen. Anschließend wird die Baugrube ausgehoben und danach mit den Betonarbeiten begonnen.
Vollsperrung bis Dezember
Für die Durchführung der Bauarbeiten muss die Mülhofener Straße im Bereich der Hausnummern 54 bis 72 vom 15. Juni 2026 bis zum Abschluss der Bauarbeiten im Dezember 2026 vollständig gesperrt werden.
Für den Verkehr wird eine Umleitung eingerichtet. Pkw und Radfahrer werden über die Alleestraße, die Sayner Landstraße und die Hardenbergstraße geführt. Der Busverkehr bleibt von der Sperrung unberührt. Busse können weiterhin vor dem Bahnhof halten und die vorhandene Wendeschleife nutzen.
Auswirkungen für Fußgänger und Pendler
Fußgänger können während der Bauarbeiten den Gehweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite nutzen. Der Bahnhof bleibt zudem bis zum Beginn der Sperrpause am 10. Juli 2026 weiterhin zu Fuß erreichbar.
Einschränkungen gibt es dagegen bei den Parkmöglichkeiten. Die vorhandenen Parkplätze am Bahnhof entfallen während der Bauzeit vollständig. Für Menschen mit Behinderung werden Ersatzparkplätze in der Mitte der Wendeschleife eingerichtet.
Lärm während der Bauphase
Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass während der Bauarbeiten Geräuschentwicklungen und Baulärm nicht vollständig vermieden werden können. Dies betrifft insbesondere die anstehenden Rammarbeiten.
Nach Angaben des Unternehmens sollen die Belastungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich gehalten werden. Dennoch können Beeinträchtigungen sowie Veränderungen im Bauablauf während der Arbeiten nicht ausgeschlossen werden. Die Bahn bittet deshalb um Verständnis für die Einschränkungen, die mit dem umfangreichen Bauprojekt verbunden sind. (PM/bearbeitet durch Red)
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