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Pressemitteilung vom 06.06.2026    

Regionale Wohnbau-Unternehmen wollen enger zusammenarbeiten

Die Wärmewende im Gebäudebestand beschäftigt viele Wohnbau-Unternehmen in der Region. Bei einem Treffen in Neuwied zeigte sich, dass praktische Lösungen, gemeinsames Lernen und ein engerer Austausch bei technischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Fragen immer wichtiger werden.

Themen wie Wärmewende und energetische Sanierung im Wohnungsbestand diskutierten die Teilnehmer eines Treffens regionaler Wohnbauunternehmen aus Koblenz, Lahnstein, Andernach, Neuwied und Weißenthurm. Eingeladen hatten die GSG Neuwied und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen. (Foto: Michael Stoll)

Neuwied. Vertreter von acht gemeinnützigen und kommunalen Wohnbau-Unternehmen, Genossenschaften und Bauvereinen kamen in den Räumen der GSG Neuwied zu einem fachlichen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen der Wohnungswirtschaft in der Region sowie die Frage, wie die Zusammenarbeit künftig enger organisiert werden kann.

Zum Auftakt erläuterten Mitarbeiter der Firma AIT GmbH die Umsetzbarkeit von Wärmepumpen im Altbau. Das Thema stieß bei den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Mittelrhein im Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen auf großes Interesse, weil die energie- und klimapolitischen Anforderungen auch für Bestandsgebäude neue Lösungen verlangen.

Wärmewende im Gebäudebestand
Diskutiert wurden praxisnahe Lösungen beim Austausch von Gas- oder Ölheizungen im Gebäudebestand. Dabei ging es um typische Herausforderungen in älteren und alten Häusern sowie um technische, wirtschaftliche und regulatorische Perspektiven der Wärmewende. Besprochen wurden unter anderem Hybridlösungen, Miniwärmepumpen in einzelnen Wohnungen und Kaltwärmenetze.

Im Fokus standen nicht nur technische Fragen, sondern auch die praktische Umsetzbarkeit im Alltag der Wohnbau-Unternehmen. Gerade bei Bestandsbauten spielen Investitionskosten, bauliche Voraussetzungen und gesetzliche Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle. Die Runde befasste sich deshalb auch mit der Frage, unter welchen Bedingungen einzelne Modelle sinnvoll eingesetzt werden können und wo im Bestand besondere Grenzen liegen.



Austausch soll regelmäßig stattfinden
Nach Einschätzung der Teilnehmer kommt es darauf an, Wissen aufzubauen, Erfahrungen zu sammeln und je nach Gebäude passende Lösungen zu erproben. Gerade im Bestand zeigt sich, dass es keine einheitliche Antwort für alle Häuser geben kann.

Wie wichtig dieser Erfahrungsaustausch ist, wurde in den Gesprächen immer wieder deutlich. Der Umgang mit Projekten und Problemen in den einzelnen Unternehmen, Genossenschaften und Vereinen kann für andere wertvolle Hinweise liefern. Deshalb wurde bei dem Treffen eine weitere, regelmäßige Vernetzung vereinbart.

Teilnehmer aus der Region
Neben der GSG Neuwied waren Vertreter der Koblenzer Wohnbau, des Gemeinnützigen Bauvereins Koblenz, von Modernes Wohnen Koblenz, der Baugenossenschaft Rhein-Lahn, des Gemeinnützigen Bauvereins Andernach und der Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm beziehungsweise deren Wohnungsbaugesellschaft am Mittelrhein dabei. Außerdem nahm Andreas Gröhbühl vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen an dem Treffen in Neuwied teil. (PM/bearbeitet durch Red)


Lokales: Neuwied & Umgebung
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