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Pressemitteilung vom 06.06.2026    

Web-Seminar: Was tun bei Hitze? Tipps für Ernährung und ein kühleres Zuhause

Hohe Temperaturen werden für viele Menschen zunehmend zur Belastung. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erklärt, wie Ernährung, Trinkverhalten und einfache Maßnahmen in der Wohnung helfen können, heiße Tage besser zu bewältigen und Gesundheitsrisiken im Sommer zu verringern.

Symbolbild. (KI-generiert)

Region. Längere Hitzeperioden und immer mehr Hitzetage stellen viele Menschen vor große Herausforderungen. Hohe Temperaturen belasten den Kreislauf, beeinträchtigen den Schlaf und können insbesondere für ältere Menschen, Kinder und chronisch Erkrankte gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Vor allem Städte und dicht besiedelte Gebiete heizen sich im Sommer stark auf, weil versiegelte Flächen und Gebäude Wärme speichern und nachts nur langsam wieder abgeben. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt deshalb praktische Hinweise für heiße Tage, die von Ernährung bis zu kühleren Wohnräumen reichen.

Leichte Kost an heißen Tagen
An heißen Tagen helfen leichte und wasserreiche Speisen dabei, den Körper zu entlasten. Empfehlenswert sind vor allem Obst, Gemüse, Salate oder kalte Suppen. Diese Lebensmittel erleichtern dem Körper die Verdauung und passen besser zu hohen Temperaturen als schwere Mahlzeiten.

Zusätzlich empfiehlt es sich, den Mineralstoffhaushalt im Blick zu behalten. Salzhaltige Speisen können helfen, Verluste auszugleichen, die durch starkes Schwitzen entstehen. Ebenso wichtig ist ausreichendes Trinken. Geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen. Alkoholische Getränke sowie sehr zuckerhaltige oder koffeinhaltige Getränke können den Körper dagegen zusätzlich belasten.

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass der Körper bei großer Hitze besonders stark arbeitet, um sich abzukühlen. Eine angepasste Ernährung und genug Flüssigkeit unterstützen den Organismus dabei und können helfen, Kreislaufproblemen und Erschöpfung vorzubeugen.

Wohnräume möglichst kühl halten
Neben der Ernährung spielt auch die Wohnsituation eine wichtige Rolle. Ist ein Zuhause erst einmal stark aufgeheizt, lässt es sich oft nur schwer wieder abkühlen. Deshalb sollte die Hitze möglichst gar nicht erst in die Räume gelangen. Hilfreich sind angepasstes Lüften in den frühen Morgenstunden oder nachts sowie das konsequente Verschatten von Fenstern und Glasflächen.



Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale ist das nachträgliche Abkühlen aufgeheizter Wohnräume oft mühsam und kann viel Energie verbrauchen, wenn Klimageräte eingesetzt werden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Maßnahmen zum sommerlichen Hitzeschutz umzusetzen und die Räume gar nicht erst stark aufheizen zu lassen.

Langfristige Maßnahmen am Gebäude
Auch bauliche Maßnahmen können langfristig für angenehmere Temperaturen sorgen. Dazu zählen beispielsweise außenliegender Sonnenschutz, Wärmedämmung oder Dach- und Fassadenbegrünungen. Solche Lösungen können dazu beitragen, die Aufheizung von Gebäuden deutlich zu verringern.

Die Dämmung der Gebäudehülle schützt nicht nur im Sommer vor Hitze, sondern hilft im Winter zusätzlich beim Energiesparen. Damit verbindet sich der gesundheitliche Nutzen eines besseren Hitzeschutzes mit einem sparsamen Umgang mit Energie.

Beratung und Web-Seminar
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz unterstützt Verbraucher mit kostenfreien Beratungen, Informationsangeboten und Web-Seminaren rund um Hitzeschutz, gesundes Verhalten bei hohen Temperaturen und energieeffizientes Wohnen. Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, findet das Web-Seminar "Was tun bei Hitze? Tipps für Wohnraum und Ernährung im Sommer" statt. Dort erhalten Teilnehmende praktische Hinweise, wie sie sich und ihr Zuhause besser auf heiße Tage vorbereiten können.

Kostenfreie Anmeldung hier. (PM/bearbeitet durch Red)


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