Pressemitteilung vom 04.06.2026 
Brückensanierung zwischen Engers und Heimbach-Weis wird verschoben
Die geplante Brückensanierung zwischen Engers und Heimbach-Weis kommt später als zunächst vorgesehen. Nach Angaben des LBM soll die Maßnahme erst 2027 starten. Für mehrere Stadtteile bedeutet das vorerst Entlastung in einer Phase mit bereits laufenden großen Baustellen.
Neuwied. Die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, BSW, FWG und FDP im Stadtrat der Stadt Neuwied begrüßen die Entscheidung des Landesbetriebs Mobilität, die geplante Brückensanierung zwischen Engers und Heimbach-Weis zu verschieben. Nach Mitteilung des LBM soll die Maßnahme nicht wie ursprünglich vorgesehen im Jahr 2026 beginnen, sondern erst im Frühjahr 2027. Die Sanierung soll damit erst nach Abschluss der Baumaßnahmen der Deutschen Bahn sowie der notwendigen Leitungsarbeiten der Stadtwerke Neuwied in Heimbach-Weis erfolgen.
Entlastung für mehrere Stadtteile
Die Bündnisfraktionen hatten in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem Ortsbeirat Engers und Ortsvorsteher Dieter Neckenig wiederholt auf die angespannte Verkehrslage hingewiesen. Aus ihrer Sicht hätten mehrere parallel laufende Großbaustellen die Situation in den Stadtteilen Engers, Heimbach-Weis, Gladbach und Block erheblich belastet. Eine weitere Sperrung wäre nach Einschätzung der Beteiligten für den Verkehr, den ÖPNV, die Schülerbeförderung, das Gewerbe und die Rettungsdienste kaum noch beherrschbar gewesen.
Die Fraktionsvorsitzenden Martin Hahn für die CDU, Regine Wilke für Bündnis 90/Die Grünen, Tobias Härtling für das BSW, Lars Ebert für die FWG und Dr. Dietrich Rühle für die FDP bewerten die Verschiebung deshalb als richtige Entscheidung des LBM. Nach ihrer Einschätzung hilft der neue Zeitplan dabei, zusätzliche Belastungen in einer ohnehin schwierigen Phase zu vermeiden.
Dank an Stadt und Verwaltung
Die Fraktionen bedanken sich ausdrücklich bei Oberbürgermeister Jan Einig und der Stadtverwaltung. Nach ihrer Darstellung haben sich beide in den Gesprächen mit Nachdruck für eine Überarbeitung der Planungen eingesetzt. Aus Sicht der Beteiligten wurde damit erreicht, dass die vorgetragenen Argumente auf Landesebene berücksichtigt wurden.
Mit der Verschiebung bleibt eine wichtige Verbindung zwischen Engers und Heimbach-Weis während der anstehenden Großbaustellen zunächst erhalten. Nach Auffassung der Fraktionen kann ein drohendes Verkehrschaos dadurch zumindest deutlich entschärft werden. Die Entscheidung wird deshalb nicht nur als organisatorische Entlastung gesehen, sondern auch als wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung des Alltags in den betroffenen Stadtteilen.
Signal für die Zusammenarbeit
Auch die beiden Ortsvorsteher Markus Blank aus Heimbach-Weis und Dieter Neckenig aus Engers sehen in dem Schritt ein wichtiges Signal. Ihrer Einschätzung nach zeigt die Entscheidung, dass berechtigte Anliegen von Bürgern, Kommunalpolitik und Stadtverwaltung Gehör finden können. Zugleich bewerten sie das Einlenken des LBM Cochem als richtige Entscheidung für die Mobilität der Menschen in den betroffenen Stadtteilen und darüber hinaus.
Zum Abschluss betonen die Fraktionsvorsitzenden, dass beharrliches gemeinsames Vorgehen Wirkung zeigen kann. Wenn Politik, Ortsbeirat und Stadtverwaltung zusammenarbeiten, lassen sich nach ihrer Einschätzung konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort erreichen. (PM/bearbeitet durch Red)
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