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Pressemitteilung vom 01.06.2026    

Neuwieder Stadtelternausschuss stärkt den Dialog: Elternperspektive aus Kindertagesstätten gebündelt

Mit zwei erfolgreichen Terminen hat der Stadtelternausschuss Neuwied (StEA) in diesem Frühjahr die gemeinsame Vernetzung zwischen Elternvertretungen und Verwaltung weiter vorangetrieben.

Der Vorstand derStadtelternausschusses mit Bürgermeister Peter Jung. (Foto: Teofil Abu-Mansur)

Neuwied. Den Auftakt bildete ein Präsenztreffen im Jugendzentrum Big House, bei dem Vertreter der Elternausschüsse aus den Neuwieder Kindertagesstätten zusammenkamen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen anschließend in ein Gespräch mit Bürgermeister Peter Jung sowie Mitarbeitenden des Jugendamts der Kinderfreundlichen Kommune ein.

Das Präsenztreffen knüpfte als zweite Veranstaltung dieser Art an die positive Resonanz des Vorjahres an. Insbesondere neu gewählte Gremien nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen und Rückmeldungen aus der Elternschaft zu bündeln. Dabei zeigte sich, dass viele Einrichtungen vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Aus Sicht der Eltern betreffen diese vor allem die Betreuungssituation sowie wiederkehrende Belastungssituationen im Kita-Alltag. Tanja Christ und Julia Klippel, die Vorsitzenden des Gremiums, betonen: "Wir wollen Eltern eine Stimme in Neuwied geben und nehmen Elternsorgen ernst, daher sind solche Veranstaltungen wichtig, damit Eltern gehört werden."



Kürzlich führte der Stadtelternausschuss den Austausch direkt mit Bürgermeister Peter Jung sowie Vertretern des Jugendamts fort. Ziel war es, die gesammelten Rückmeldungen aus den Kitas einzubringen und aus Elternsicht zu beleuchten. Im Mittelpunkt: die Verkehrssicherheit im Umfeld von Kitas und Schulen, die Rahmenbedingungen und die Qualität der Eingewöhnungsphase sowie Belastungssituationen im Kita-Alltag. So ging es auch darum, wie künftig sichergestellt werden kann, dass möglichst viele Kinder im Rahmen eines Betreuungsumfangs von sieben Stunden täglich ein warmes Mittagessen erhalten.

Ein zentrales Anliegen bleibt der Ausbau und die langfristige Sicherstellung von Betreuungsplätzen – auch mit Blick auf den gesetzlichen Anspruch bis Ende 2027. In diesem Zusammenhang teilten die Verantwortlichen dem Stadtelternausschuss mit, dass der Standort in Gladbach erhalten bleibt und zeitnah erste Begehungen in der Einrichtung stattfinden, um notwendige Sanierungsmaßnahmen zu planen. (PM)


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