Startschuss für Bewegung: Neuwieds neuer Sportpark vereint Generationen
Von Wolfgang Tischler
Der symbolische Spatenstich am Sandkauler Weg markiert den Beginn eines besonderen Projekts: Ein Mehrgenerationensportpark entsteht. Auf einer großzügigen Fläche sollen vielfältige Bewegungsangebote für alle Altersgruppen geschaffen werden.
Neuwied. Am 28. Mai hat Oberbürgermeister Jan Einig mit einem symbolischen Spatenstich den Umbau des Germania-Platzes zu einem modernen Mehrgenerationensportpark offiziell gestartet. Auf einer Fläche von rund 6.000 bis 7.000 Quadratmetern wird in der südöstlichen Innenstadt ein vielseitiges Freizeit- und Bewegungsangebot realisiert, das Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und Vereine anspricht.
Die bereits laufenden Sanierungsarbeiten am bestehenden Umkleidegebäude werden nun durch die Umgestaltung des Geländes ergänzt. Geplant sind unter anderem ein neues Jugendspielfeld für den Vereinssport, ein Cage-Soccer-Feld sowie ein Bewegungsparcours mit verschiedenen Sport- und Fitnessgeräten. Diese Einrichtungen orientieren sich an erfolgreichen Beispielen wie dem Parcours unter der Rheinbrücke. Zudem soll ein Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und Sonnenschutz entstehen.
Ein besonderes Highlight wird der neue Pumptrack sein, der sowohl mit Fahrrädern als auch mit Inlineskates und Skateboards genutzt werden kann. Ergänzt wird das Angebot durch einen kleinen angrenzenden Skaterpark mit Half-Pipe. "Der neue Platz wird ein Treffpunkt für die Menschen in unserer Stadt. Hier entstehen moderne Bewegungsangebote für Jung und Alt, für Vereinssport und Freizeit gleichermaßen", betonte Oberbürgermeister Einig. Er hebt hervor, dass sowohl Jugendliche als auch Senioren an der Konzeption beteiligt waren, um möglichst vielen Menschen attraktive Angebote zu bieten.
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Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 2,3 Millionen Euro, wovon 1,2 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm "Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten" stammen. Auch die bestehende Flutlichtanlage wird vollständig erneuert. Die Bauaufträge sind vergeben, und das Ziel der Stadt ist es, den neuen Sportpark noch in diesem Jahr fertigzustellen.
Hintergrund:
Ein Pumptrack kann sowohl mit Skateboard, BMX, Fahrrad als auch mit Longboard, Inlineskates oder Scooter befahren werden. Alle Rollsportgeräte kommen hier zum Zug. Die Fahrtechnik, die aus einem gezielten Be- und Entlasten besteht, wird „pumping“ genannt. In der Pumptrack stehen das durchgehende Fahren über die Höhenunterschiede und in Kurvenlagen, das pumping und die jumps im Vordergrund. Über das pumping hat man durchgehend Fahrt. Auch für erfahrene Fahrer bleiben Pumptracks langfristig interessant. Hier kann man neben dem durchgehenden Fahrerlebnis in den curves und beim Befahren der bumps viele Tricks ausprobieren.
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