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Pressemitteilung vom 28.05.2026    

SPD Neuwied fordert barrierefreie Modernisierung des Bahnhofs

Die geplante Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke und der Umbau des Bahnhofs Neuwied stehen im Fokus der SPD-Stadtratsfraktion. Bei einem Ortstermin wurden die anstehenden Maßnahmen und deren Auswirkungen auf die Bürger diskutiert.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Neuwied. Die SPD-Stadtratsfraktion in Neuwied hat sich am Bahnhof zusammen mit Vertretern des SPD-Ortsvereins Neuwied-Stadtmitte und Irlich über die bevorstehenden Infrastrukturmaßnahmen informiert. Der Vorsitzende der Fraktion, Sven Lefkowitz, betont die Bedeutung der Projekte: "Wir sprechen hier über eines der größten Infrastruktur- und Mobilitätsprojekte der vergangenen Jahrzehnte in unserer Region." Er unterstreicht, dass die Modernisierung von Bahnhof, Gleisen, Stellwerken und Verkehrsinfrastruktur notwendig sei, jedoch dürften die Menschen vor Ort während der Bauphase nicht alleine gelassen werden. Besonders Berufspendler, Schülerinnen und Schüler, ältere Menschen und Familien seien auf funktionierende Mobilität angewiesen.

Im Rahmen der Korridorsanierung plant die Deutsche Bahn umfangreiche Arbeiten am Bahnhof Neuwied und in Engers. Dazu gehören die Erneuerung der Bahnsteige, neue digitale Fahrgastanzeigen, die Modernisierung von Unterführungen, neue Aufzüge, Oberleitungsarbeiten sowie neue elektronische Stellwerke. Während dieser Zeit wird der reguläre Schienenpersonennahverkehr auf der rechten Rheinstrecke durch einen Schienenersatzverkehr ersetzt. Grundlage der Gespräche waren die veröffentlichten Unterlagen zur Korridorsanierung Rechter Rhein.

Kritik an der Umsetzung
Ein zentrales Anliegen der SPD ist die Barrierefreiheit. Laut Lefkowitz sei es kritisch zu sehen, dass die Bahnsteighöhen in Neuwied und Engers nicht auf 76 Zentimeter angepasst werden sollen. Dies sei besonders für mobilitätseingeschränkte Menschen, ältere Fahrgäste oder Familien mit Kinderwagen ein entscheidender Punkt. "Dass solche Anpassungen an anderen Stationen vorgesehen sind, in Neuwied und Engers aber nicht, können wir nicht nachvollziehen," so Lefkowitz.




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Dieter Hünerfeld, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neuwied-Stadtmitte und Irlich, hebt hervor, dass die Umsetzung der Maßnahmen im Alltag der Menschen spürbar sein wird. Fragen zur Verlässlichkeit der Ersatzbusse und den Auswirkungen auf den Verkehr müssen ernst genommen werden, da moderne Infrastruktur sich im Alltag bewähren muss.

Empfangsgebäude als Eingangstor
Stadtratsmitglied Fredi Winter freut sich über die Fortschritte beim Empfangsgebäude des Bahnhofs: "Der Bahnhof ist für viele Menschen das Eingangstor zu unserer Stadt. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass hier endlich etwas Neues entsteht." Die SPD-Fraktion und der Ortsverein kündigen an, die Entwicklungen weiterhin eng zu begleiten und dabei die Auswirkungen auf die Bürger im Blick zu behalten. (PM/Red)


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