Pressemitteilung vom 27.05.2026 
Häufung in der VG Puderbach: Vorsicht vor betrügerischen Schockanrufen aus Kliniken
In den letzten Wochen häufen sich Berichte über betrügerische Anrufe, bei denen sich Unbekannte als Klinikmitarbeitende ausgeben. Sie behaupten, dass ein Familienmitglied dringend medizinische Hilfe benötigt und fordern hohe Geldbeträge. Die Polizei warnt vor dieser perfiden Masche.
Puderbach. In jüngster Zeit sind vermehrt Fälle von sogenannten Schockanrufen aufgetreten, die sich als besonders perfide Betrugsmasche herausstellen. Bei diesen Anrufen geben sich unbekannte Personen als Mitarbeitende von Krankenhäusern oder Universitätskliniken aus und teilen mit, dass ein naher Angehöriger schwer verletzt sei, an einer lebensbedrohlichen Krankheit leide oder dringend operiert werden müsse. Für die angebliche Behandlung wird eine schnelle Zahlung eines hohen Geldbetrags gefordert. Die Geschichten der Betrüger variieren, um Druck auf die Betroffenen auszuüben und deren Vermögenswerte zu erlangen.
Wichtig!
Wichtig ist zu wissen, dass Ärzte oder andere Klinikmitarbeiter niemals telefonisch Geld oder Wertgegenstände von Patienten oder deren Angehörigen verlangen. Die Polizei rät daher zur Vorsicht und gibt folgende Hinweise:
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- Seien Sie skeptisch und beenden Sie das Gespräch sofort.
- Geben Sie keine persönlichen oder finanziellen Informationen preis.
- Übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an Fremde.
- Ziehen Sie eine vertraute Person hinzu und vereinbaren Sie mit Familie und Freunden ein Kennwort für Telefonate.
- Informieren Sie bei Verdacht umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110 und erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind.
Die sogenannte SHS-Regel kann helfen, diese Betrugsversuche zu erkennen:
1. Stoppen Sie den Vorgang - Beenden Sie das Telefongespräch.
2. Hinterfragen Sie die Situation - Ist der am Telefon geschilderte Fall realistisch?
3. Schützen Sie sich und andere - Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (PM/Red)
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