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Pressemitteilung vom 20.05.2026    

Einbürgerungsfeier in Neuwied: 30 Menschen erhalten Staatsbürgerschaft

Im Kreishaus Neuwied haben 30 Menschen aus 18 Nationen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Bei einer Einbürgerungsfeier hob Landrat Achim Hallerbach hervor, wie wichtig Offenheit, Respekt und gemeinsame Verantwortung für das Zusammenleben im Landkreis sind.

Strahlende Gesichter bei der Einbürgerungsfeier im Max-zu-Wied-Saal: Gemeinsam mit Landrat Achim Hallerbach freuten sich die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger über ihre Einbürgerung im Landkreis Neuwied. (Foto: Julia Hinz/Kreisverwaltung Neuwied)

Neuwied. Im Max-zu-Wied-Saal des Neuwieder Kreishauses hat Landrat Achim Hallerbach im Rahmen einer Einbürgerungsfeier 30 Frauen und Männern aus 18 Nationen die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Die neuen Staatsbürger stammen unter anderem aus Afghanistan, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Großbritannien, Iran, Italien, Kolumbien, Kosovo, Montenegro, Nigeria, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Syrien, Türkei, Ukraine und den USA. Der jüngste Eingebürgerte ist Jahrgang 2022, die Lebenserfahrenste Jahrgang 1943. Die große Altersspanne zeigt, dass Einbürgerungen Menschen in sehr unterschiedlichen Lebensphasen betreffen. Die musikalische Begleitung der Feierstunde übernahm ein Streichensemble der Musikschule Neuwied.

Mehr als ein Verwaltungsakt
Nach Darstellung des Landrats ist eine Einbürgerung äußerlich zwar ein Verwaltungsakt, zugleich aber weit mehr als eine Formalie. Mit diesem Schritt bringen die neuen Staatsbürger nach seinen Worten zum Ausdruck, dass sie sich mit Deutschland, seinem politischen und gesellschaftlichen System sowie den hier geltenden Werten identifizieren. Zugleich machte Achim Hallerbach deutlich, dass die Einbürgerung keine Abkehr von der eigenen Herkunft bedeutet. Sie sei vielmehr ein Bekenntnis zu einer gemeinsamen Zukunft in Deutschland und mit der Übernahme von Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander verbunden.

Offenheit und Respekt als Grundlage
Besonders hob der Landrat die Bedeutung gemeinsamer Grundlagen für das Zusammenleben hervor. Offenheit und Respekt seien aus seiner Sicht unverzichtbare Bedingungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie bildeten das Fundament des Miteinanders und ermöglichten ein gutes Zusammenleben in Deutschland. Dazu gehöre auch, Unterschiede zu akzeptieren und zugleich gemeinsame Regeln zu tragen. Respekt vor den Werten des Landes bedeute, dass jeder seinen Glauben, seine politische Meinung und seinen persönlichen Lebensentwurf frei leben könne. Ebenso gehöre dazu, dass Menschen vor dem Gesetz gleich sind, demokratische Entscheidungen mitgetragen werden, Minderheiten geachtet und Diskriminierung ausgeschlossen wird.




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Dank und Ausblick
Landrat Achim Hallerbach betonte zudem, dass die neuen Staatsbürger die Hürden des Einbürgerungsprozesses erfolgreich gemeistert haben. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeitern Carsten Schäfer, Klaus Flesch, Heike Hanf-van der Steen und Lara Teichröb, die die Einbürgerungen fachkundig begleitet haben. Zum Abschluss der Veranstaltung ermutigte er die Eingebürgerten, ihre Erfahrungen, Ideen und Perspektiven aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubringen. Zugleich verband er dies mit dem Wunsch, dass sie sich im Landkreis Neuwied dauerhaft zuhause fühlen und die gemeinsame Zukunft vor Ort mitgestalten. (PM/bearbeitet durch Red)


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