Kölsche Lebensart pur: Brings mit "Lääv di Lääve-Tour 2026" im Kulturwerk Wissen
Von Klaus Köhnen
Die vielleicht "kölscheste Rockband" war am Freitag (15. Mai) erneut zu Gast im Kulturwerk. Den Musikern um Peter Brings war, wie bei allen Konzerten, die Freude an der Musik anzumerken. Die Besucherinnen und Besucher, vielfach mit "Erkennungszeichen" der Band ausgestattet, freuten sich auf Musik aus 35-Jahren Brings.
Wissen. Mit ihrem Programm "LÄÄV DI LÄÄVE" bringen sie Songs voller Emotion, Humor und Leidenschaft auf die Bühnen. Der Song aus der letzten Session ist wie gemacht für die "kölsche Lebensart". Die Band hat in den vergangenen 35 Jahren viele Lieder geschrieben und gesungen, die den Fans sofort einfallen. Auch im Kulturwerk zeigten die Gäste ihre Textsicherheit, kaum waren die ersten Akkorde eines Songs erklungen.
Peter Brings (Gesang, Gitarre), Stephan Brings (Bass, Gesang), Kai Engel (Keyboard, Gesang), Harry Alfter (Gitarre, Gesang) und Christian Blüm (Schlagzeug) das ist "Brings", leider war Kai Engel erkrankt. Peter Brings hierzu: "Wir haben überlegt, ob wir einen 'Ersatz' engagieren sollen. Nach kurzer Diskussion haben wir uns dagegen entschieden. Der Grund ist einfach - Wir spielen seit 35-Jahren zusammen, das hätte sich für uns wie 'Fremdgehen' angefühlt. Aber mal ehrlich die Beatles waren auch nur vier", so Peter Brings augenzwinkernd.
Bekannte Titel aus der Anfangszeit sind "Katharina", "Nix is "Verjesse" und viele andere. Zu den Titeln, die die Fans immer sehr berühren, gehört auch "Bis ans Meer". Ein Musikstück, in dem es darum geht Träume zu leben und nicht auf eine bestimmte Gelegenheit zu warten. Weitere Songs aus den zahlreichen der Band sind "Die bunte Brücke", "Halleluja", "Kölsche Jung" und viele andere. Der neueste Song "24/7" beschreibt treffend den Kölner Karneval. Von Weiberfastnacht an ist eine Woche "Ausnahmezustand" und alle feiern auf ihre eigene Art. Mit "Kumm lommer heimjon" endete ein Konzert, an das viele lange zurückdenken werden.
In 35 Jahren Bandgeschichte entstanden mehr als 200 Lieder, darunter auch einige die es nicht schafften Kult zu werden. Auch die Band erlebte Höhen und Tiefen bei denen ihnen die zahlreichen Fans, die nicht nur aus Köln kommen, immer treu blieben. Die Besucher des Konzertes waren sich einig, dass das Kulturwerk Wissen den richtigen Rahmen für solche Konzerte bietet. Alle hoffen darauf, dass es weitere Veranstaltungen mit großen Bands geben wird.
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