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Pressemitteilung vom 15.05.2026    

Abtei Rommersdorf zeigt sich als lebendiger Ort für Kultur und Geschichte

Die Abtei Rommersdorf verbindet jahrhundertealte Geschichte mit kulturellem Leben in der Gegenwart. Bei einer Führung der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein erhielten Teilnehmende jetzt Einblicke in die Entwicklung des traditionsreichen Ortes und seine heutige Bedeutung.

Teilnehmer der Führung durch die Abtei Rommersdorf (Foto: Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.)

Neuwied. Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. war jetzt mit Mitgliedern, Freunden und weiteren Interessierten zu Gast in der Abtei Rommersdorf. Im Mittelpunkt stand eine rund 90-minütige Führung durch das historische Gelände. Dabei ging es um die Frage, wie ein über 900 Jahre altes Kloster bis heute als Treffpunkt für Kultur, Geschichte und Gemeinschaft wirken kann. Die Teilnehmenden erhielten fundierte Einblicke in eines der bedeutenden Kulturdenkmäler der Region.

Geschichte eines besonderen Ortes
Unter der Leitung von Dr. Reinhard Lahr wurde die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Prämonstratenser-Abtei vermittelt. Die Ursprünge der Anlage reichen mehr als neun Jahrhunderte zurück. Damit zählt Rommersdorf zu den ältesten Klosteranlagen der Region. Während der Führung wurde deutlich, welche Entwicklung die Anlage im Lauf der Zeit genommen hat und wie eng ihre Geschichte mit der Region verbunden ist.

Heute präsentiert sich die Abtei als etablierter Kultur- und Veranstaltungsort. Historische Bausubstanz und barocke Baukunst prägen das Erscheinungsbild und machen den Ort für ein breites Publikum interessant. Zugleich wurde bei der Besichtigung sichtbar, dass aus den Ruinen der Anlage durch einen konsequenten Wiederaufbau ein architektonisches Kleinod entstehen konnte.



Wiederaufbau und kulturelle Nutzung
Einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hatte das Stiftungsteam unter Vorsitz von Dr. Hermann-Josef Richard. Nach Angaben der Initiative wurde die Weiterentwicklung der Abtei über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Die Anlage ist heute nicht nur Ort für kulturelle Veranstaltungen, sondern auch gefragt für private Anlässe.

Organisiert wurde die Führung von der Fachkommission Kultur u. Tourismus der Initiative durch Dr. Margit Theis Scholz und Herbert Grohe. Auch der Vorsitzende der Initiative, Hans-Jörg Assenmacher, nahm an der Besichtigung teil und betonte die Bedeutung solcher Angebote für die kulturelle Vernetzung in der Region.

Die Veranstaltung machte deutlich, wie eng ehrenamtliches Engagement, Denkmalpflege und kulturelle Nutzung miteinander verbunden sind. Mit ihren Aktivitäten schafft die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. regelmäßig Gelegenheiten für Austausch und Begegnung. Weitere Informationen gibt es hier. (PM/bearbeitet durch Red)


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