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Nachricht vom 13.05.2026    

Ermittlungen nach mutmaßlichem Übergriff an Koblenzer Schule intensiviert

Die Staatsanwaltschaft Koblenz untersucht einen schweren Vorfall an einer Schule, bei dem ein 20-Jähriger im Verdacht steht, eine Elfjährige sexuell missbraucht zu haben. Die Suche nach einem möglichen Mittäter läuft.

Oberverwaltungsgericht Koblenz. Foto: Thomas Frey/dpa

Koblenz. Nach einem mutmaßlichen Sexualdelikt an einer Schule in Koblenz ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen eines möglichen Mittäters. Wie die Behörde mitteilte, dauern die Ermittlungen noch an. Bereits vergangene Woche wurde ein 20-Jähriger einem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen. Er wird verdächtigt, an einer Elfjährigen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Der Vorfall soll sich am 28. April auf dem Gelände der Schule ereignet haben und wurde einige Tage später angezeigt. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte werden keine weiteren Details zum Opfer oder Beschuldigten veröffentlicht. Der 20-Jährige bleibt weiterhin in Untersuchungshaft; gegen ihn liegt eine weitere Strafanzeige wegen eines ähnlichen Delikts vor. Zuvor war er bereits wegen des Besitzes einer Schreckschusspistole ohne Erlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Hinweise auf eine Verwandtschaft zwischen ihm und dem Mädchen gibt es nicht, alles Weitere ist Gegenstand der Ermittlungen.




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Die Polizei appellierte frühzeitig, keine ungesicherten Informationen zur Tat oder den Beteiligten in sozialen Netzwerken zu verbreiten. Hintergrund waren unautorisierte "Fahndungsaufrufe" im Internet, die keine tatverdächtigen Personen zeigten. «Wer Bilder oder Namen von real existierenden Personen ohne deren Zustimmung veröffentlicht, macht sich strafbar», hieß es.

Der Vorfall hat in sozialen Medien für Aufsehen gesorgt. Eine Gruppe junger Menschen nahm ein Video am Deutschen Eck in Koblenz auf, um dem Mädchen ihre Unterstützung zuzusichern. Ihre Botschaft lautet: «Wir stehen hinter dir.» Auf GoFundMe wurden etwa 5.500 Euro für rechtlichen Beistand gesammelt. Auch ein örtlicher Sportverein plant, Spenden für die Familie durch Einnahmen eines Heimspiels zu sammeln. (dpa/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Gerichtsartikel  
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