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Pressemitteilung vom 07.05.2026    

Bundesförderung für Irlichs Kunstrasenplatz bleibt aus - Hoffnung auf Goldenen Plan

Die Stadt Neuwied-Irlich hat mit Enttäuschung erfahren, dass der Bund in der aktuellen Förderrunde keine Mittel für den lang ersehnten Kunstrasenplatz bereitstellt. Doch die Verantwortlichen geben nicht auf und setzen nun auf den Goldenen Plan als nächste Möglichkeit.

Pappelstadion Neuwied-Irlich (Foto: Klaus Oost)

Neuwied-Irlich. Die Entscheidung des Bundes im Rahmen des Programms "Sanierung kommunaler Sportstätten" ist für Irlich ernüchternd: Der geplante Kunstrasenplatz im Pappelstadion wurde nicht berücksichtigt. Während Projekte in Roßbach und Urbach erfolgreich Fördermittel erhielten, ging die Stadt Neuwied leer aus. Dies wird durch die offizielle Förderliste des Bundes bestätigt, auf der Irlich und Heimbach-Weis fehlen.

Seit Jahren wartet Irlich auf die Umsetzung des Projekts, das von vielen Bürgern unterstützt wird. Die Hoffnung auf eine Förderung war entsprechend groß. Dieter Hünerfeld, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neuwied-Stadtmitte und Irlich, äußert sich dazu: "Natürlich ist diese Nachricht enttäuschend. Gerade weil Irlich fachlich, politisch und auch im Stadtteil selbst so klar priorisiert ist, hatten viele Menschen auf diese Förderung gehofft." Dennoch gibt er sich kämpferisch: "Aber wir verfallen jetzt nicht in Resignation. Irlich bleibt Platz eins - und jetzt muss der nächste Förderweg mit Nachdruck verfolgt werden."

Kunstrasenplatz als erste Priorität
Der Stadtrat Neuwied hat den Kunstrasenplatz in Irlich bereits 2016 als Priorität beschlossen und dies 2025 im Sportstättenentwicklungsplan bestätigt. Im Februar 2026 hat der Stadtrat die
Prioritätenliste 2027 positiv beschlossen und Irlich als Maßnahme Nummer eins für die Anmeldung beim sogenannten Goldenen Plan an den Kreis Neuwied gemeldet. Für das Haushaltsjahr 2026 sind Planungskosten von 90.000 Euro vorgesehen, während die Baukosten auf rund 600.000 Euro geschätzt werden.



Für den Ortsverein steht fest, dass nun auch auf Kreisebene die notwendige Priorisierung erfolgen muss. "Jetzt ist der Kreis am Zug. Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht, der Stadtrat hat klar entschieden und Irlich gemeldet. Nun erwarten wir, dass diese Priorität auch im Kreis anerkannt wird", so Hünerfeld weiter.

Mehr als nur ein Spielfeld
Der Kunstrasenplatz ist aus Sicht des Ortsvereins keine Luxusfrage, sondern eine Investition in Kinder, Schulen, Vereinssport und den gesamten Stadtteil. Gerade die beiden Schulen in Irlich, die Kinder- und Jugendarbeit der TSG Irlich sowie das ehrenamtliche Engagement vor Ort profitieren von einer modernen, ganzjährig nutzbaren Sportfläche.

Der Ortsverein gratuliert den Gemeinden Roßbach und Urbach zu ihrer erfolgreichen Förderung und betont die Bedeutung solcher Investitionen. Für Irlich heißt es nun, geduldig und beharrlich den nächsten Förderweg zu verfolgen. (PM/Red)


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