Pressemitteilung vom 06.05.2026 
Haus Sonneneck in Anhausen eröffnet: Pflege und Gemeinschaft vor Ort
Mit dem Haus Sonneneck entsteht in Anhausen ein neues Angebot für ältere Menschen. Die Einrichtung verbindet Pflege, Gemeinschaft und Selbstbestimmung im Alltag. Gleichzeitig setzt sie ein Zeichen für wohnortnahe Versorgung im Landkreis Neuwied.
Anhausen. In Anhausen ist mit der offiziellen Eröffnung der Einrichtung "Haus Sonneneck" ein neuer Ort für Seniorinnen und Senioren entstanden. Die Einrichtung wurde gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Dörte Schall, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach, Pierre Fischer, Geschäftsführerin Rebecca Markert, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dirk Bottner und Ortsbürgermeister Heinz-Otto Zantop ihrer Bestimmung übergeben. Auch Landrat Achim Hallerbach begleitete die Eröffnung.
Mit der neuen Wohn-Pflege-Gemeinschaft bietet das Haus Sonneneck Platz für bis zu zwölf Bewohnerinnen und Bewohner. Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld sowie ein gemeinschaftliches Miteinander im Alltag.
Bedeutung wohnortnaher Pflegeangebote
Im Landkreis Neuwied sind fast ein Drittel der über 190.000 Einwohner 60 Jahre und älter. Vor diesem Hintergrund gewinnen wohnortnahe Pflegeangebote zunehmend an Bedeutung. Sie tragen dazu bei, Einsamkeit zu vermeiden, Selbstständigkeit zu erhalten und gezielte Unterstützung bereitzustellen.
Das Haus Sonneneck ist Teil der Pflegestrukturplanung "Gut versorgt vor Ort". Damit wird ein Konzept umgesetzt, das auf eine nachhaltige und regionale Versorgung ausgerichtet ist.
Zugang für alle Bevölkerungsgruppen
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sozialen Zugänglichkeit des Angebots. Durch eine eigens verhandelte Leistungs- und Vergütungsvereinbarung wird auch Menschen mit geringeren finanziellen Mitteln der Zugang ermöglicht. Dies gilt insbesondere für Personen, die auf Unterstützung aus der Sozialhilfe angewiesen sind.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Arbeit der Sozialabteilung des Landkreises hervorgehoben. Die Umsetzung erforderte fachliches Engagement und enge Abstimmung zwischen den Beteiligten.
Unterstützung durch Politik und Region
Die Einrichtung fand auch auf Landesebene Beachtung. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Dörte Schall würdigte das Engagement und die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Auch Bürgermeister Pierre Fischer bezeichnete das Projekt als bedeutend für die Region.
Ortsbürgermeister Heinz-Otto Zantop begleitete die Entwicklung über mehrere Jahre. Die Einrichtung gilt daher als Ergebnis langfristiger Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene.
Ergänzende Angebote für Pflegebedürftige
Neben der Wohn-Pflege-Gemeinschaft entsteht eine Tagespflege mit 18 Plätzen. Dieses Angebot richtet sich an ältere Menschen, die Unterstützung im Alltag benötigen, jedoch weiterhin in ihrem eigenen Zuhause leben.
Gleichzeitig wird damit eine Entlastung für pflegende Angehörige geschaffen. Die Einrichtung stärkt somit nicht nur die Versorgung der Bewohner, sondern auch das soziale Umfeld in der Region.
Gemeinschaft als zentrales Element
Das Haus Sonneneck steht für ein Konzept, das auf Gemeinschaft und Nähe setzt. Es verbindet Pflege mit sozialer Teilhabe und integriert die Bewohner in das Leben vor Ort.
Landrat Achim Hallerbach dankte allen Beteiligten, darunter der Evangelischen Sozialstation Straßenhaus, der Ortsgemeinde Anhausen, den Gemeinden des Kirchspiels sowie den Mitarbeitenden. Die Einrichtung soll ein Ort sein, der über die reine Versorgung hinausgeht und den Alltag der Bewohner prägt. (PM/bearbeitet durch Red)
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