Pressemitteilung vom 03.05.2026 
Was sind eigentlich die Aufgaben des DLR Westerwald-Osteifel?
Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel beeindruckte den Kreisvorstand des Deutschen Beamtenbundes und der Tarifunion (dbb) mit einem umfassenden Überblick über seine vielfältigen Tätigkeiten. In Montabaur diskutierten die Gewerkschaftsvertreter die Herausforderungen des Zentrums.
Montabaur. Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel präsentierte dem dbb-Kreisvorstand ein breites Spektrum seiner Aufgaben, das von Landentwicklung bis zur Imkerei reicht. Dienststellenleiter Sebastian Turck und sein Stellvertreter Heiko Stumm beschrieben die Vielfalt der Tätigkeiten als "bunten Strauß". Zu den zentralen Bereichen gehören die Landentwicklung und ländliche Bodenordnung, die durch Projekte nach dem Flurbereinigungsgesetz unterstützt werden. Diese Projekte prüfen nicht nur agrarstrukturelle Verhältnisse, sondern sind auch zuständig für kommunale und regionale Vorhaben wie Straßenbau oder Gewässerrenaturierungen.
Abteilungen
In der Abteilung Agrarwirtschaft stehen die Ausbildung und Beratung im Mittelpunkt, während die Arbeitsgruppe Tierhaltung sich auf tiergerechte Haltungsverfahren konzentriert. Die Gruppe Ernährungsbildung koordiniert landesweit Beratungen in Rheinland-Pfalz und setzt Schwerpunkte bei Kita- und Schulverpflegung.
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Das Fachzentrum Bienen und Imkerei betreut Imker in mehreren Bundesländern und bietet Aus- und Fortbildungen sowie Honiganalysen an. Moderne Monitoringverfahren ergänzen das Angebot.
Personalstruktur
Die Personalstruktur des DLR ist vielfältig und weiblich geprägt. Mit rund 120 Beschäftigten an den Standorten Mayen und Montabaur liegt das Durchschnittsalter bei 48,5 Jahren, wobei Frauen in Führungspositionen stark vertreten sind. Monika Petroschka, die dbb-Kreisvorsitzende, würdigte die Leistungen der Mitarbeitenden, die einen "wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Infrastruktur in der Region" leisteten. Besonders hob sie die Arbeit der Fachzentren Bienen und Imkerei sowie Ernährung hervor.
Insgesamt gibt es übrigens sechs DLR-Standorte in Rheinland-Pfalz. (PM/Red)
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