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Nachricht vom 03.05.2026    

Das Currywurst-Festival in Wirges erwies sich wieder als Besuchermagnet

Von Wolfgang Rabsch

Inzwischen wurde das Currywurst-Festival bereits zum 7. Mal ausgerichtet und ist aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Wirges nicht mehr wegzudenken. Aber lesen Sie selbst:

Der Grillmeister weiß, wie man eine gute Wurst brät. (Alle Fotos: Wolfgang Rabsch)

Wirges. Wenn der Spielmannszug "Frei weg" aus Wirges zum Currywurst-Festival einlädt, können die Veranstalter sicher sein, dass, übertrieben gesagt, "halb Wirges" auf den Beinen ist, um sich die leckeren Currywürste nicht entgehen zu lassen. Dem Ansturm der Besucher auf dem Festivalgelände neben dem AWO-Haus nach zu urteilen, ist in vielen Haushalten in Wirges das Mittagessen ausgefallen, was verständlich ist. Denn zu Hause wird man kaum in den Genuss kommen, die musikalische Begleitung zu sehen und zu hören, die beim Currywurst-Festival geboten wurde.

Das musikalische Programm gefiel sehr
Drei musikalische Highlights aus Wirges gaben sich die Ehre, das Festival noch weiter aufzupeppen: Der Akkordeonverein "Da Capo" Wirges, der Männergesangverein "Frohsinn" und das Stimmungstrio "Die Köppelstürmer" ernteten für ihre musikalischen Darbietungen viel Beifall der Besucher, die dafür sogar ihre Currywürste beiseiteschoben, um zu applaudieren. Für jeden musikalischen Geschmack wurde etwas geboten, sodass jeder Gast auf seine Kosten kam. Gut zu speisen, kühle Getränke zu sich zu nehmen und dabei noch musikalisch bestens unterhalten zu werden – was braucht man mehr, um rundherum zufrieden zu sein?

Die hervorragende Stimmung, die auf dem Festivalgelände herrschte, wurde zudem mit strahlendem Sonnenschein unterstützt, im Gegensatz zum letzten Festival, als starke Regenschauer sich über Wirges entluden.

Verschiedene Currysaucen fanden großen Anklang
Die Veranstaltung machte ihrem Namen alle Ehre, mit dem sie sich die Bezeichnung "Festival" auch wirklich verdient hatte. Grundlage einer guten Currywurst ist selbstverständlich eine Bratwurst, die richtig gebraten sein muss. Das kann nicht jeder, denn viele meinen, sie wären der wahre Grillgott. Doch weit gefehlt, nicht allen, die den Grill bedienen, gelingt es, die Bratwurst richtig zu grillen. Die Haut der Wurst muss dunkel und aufgeplatzt sein, dann ist das Werk gelungen.

In Wirges trafen alle diese Faktoren zu, nun fehlte noch das i-Tüpfelchen: Die Currysauce. Auch hier hatten die Verantwortlichen ganze Arbeit geleistet, denn es standen mehrere verschiedene Currysaucen zur Auswahl, die jeden Gaumen zufriedenstellen konnten.



Es gab die Currywurst "feurig und scharf", oder Currywurst "pikant und würzig" zur Auswahl. Wem das alles zu scharf war, der bestellte sich halt eine Currywurst "normal". Die Saucen hatten verschiedene Namen, unter andere "Original Berlin", "Ruhrpott-Sauce", "Die Beste", "Nieren und Zwiebel" und "Original Wirges-Sauce". Der Fantasie und dem Geschmack waren keine Grenzen gesetzt. Entsprechend des großzügigen Angebots bildeten sich am Grillstand Warteschlangen hungriger Gäste.

Das Currywurst-Festival begann um 11 Uhr und endete erst am frühen Abend. Es sollen dem Vernehmen nach Besucher vor Ort gewesen sein, die den Frühschoppen bis zum Spätschoppen durchgezogen haben. Psst, das darf aber nicht weitererzählt werden. Der gesamten Veranstaltung kann man auch als neutraler Beobachter ein großes Lob aussprechen, weil scheinbar alles bestens organisiert war und wie am Schnürchen klappte.

Zufriedener und glücklicher Vorstand
Soeben gelang es dem Verfasser dieses Artikels, Sandra Henel, die Geschäftsführerin des Spielmannszugs "Frei weg", telefonisch zu erreichen. Sie war noch immer sehr euphorisch, verständlicherweise, so wie die Veranstaltung verlaufen ist. "Ich bin immer noch überwältigt von dem Besucheransturm, mit dem das Festivalgelände regelrecht überschwemmt wurde. Einen solchen Zuspruch hatten wir in den letzten Jahren noch nie verzeichnen können. Natürlich hätten wir diesen Erfolg nicht erreichen können, wenn nicht alle Mitglieder des Spielmannszugs mit angepackt hätten, dafür bin ich ausgesprochen dankbar. Sehr erfreut bin ich auch, dass die "Gardemädels" aus Bannberscheid sich beteiligt haben und das Glücksrad aufgestellt hatten, bei dem es erlesene Weine und Sekte zu gewinnen gab. Nach dem Regenchaos 2025, spielte in diesem Jahr das Wetter mit, und so konnte ein Festival gefeiert werden, das unseren Verein sehr glücklich machte und sicherlich auch viele Besucher aus Wirges und Umgebung." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. (WR)


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke  
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