Pressemitteilung vom 01.05.2026 
Unkel plant Festwoche zum 450. Stadtjubiläum 2028
Unkel bereitet sich auf ein besonderes Jubiläum vor. 2028 jährt sich die Verleihung der Stadtrechte zum 450. Mal. Erste Ideen für eine Festwoche liegen bereits vor, doch die Planungen stehen noch am Anfang und sollen gemeinsam weiterentwickelt werden.
Unkel. Die Stadt Unkel richtet den Blick auf das Jahr 2028, in dem 450 Jahre Stadtrechte gefeiert werden. Geplant ist eine Festwoche mit Stadtfest unter dem Motto "Von Unkelern für Unkeler" vom 28. April bis 7. Mai 2028. Ziel ist es, möglichst viele Bürger, Vereine und Initiativen in die Planung einzubinden und ein vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen.
Ideen aus der Bürgerschaft gesammelt
Am 22. April 2026 kamen rund 30 Interessierte zusammen, um erste Vorschläge zu entwickeln. Eingeladen hatten die Stadt sowie der Arbeitskreis Stadtjubiläum des Stadtrates. Nach einem einleitenden Vortrag von Moderatorin Friederike Brüdigam-Hattingen arbeiteten die Teilnehmer in Gruppen an konkreten Ideen für die Festwoche.
Die Vorschläge deckten ein breites Spektrum ab. Genannt wurden Angebote für Kinder und Jugendliche, Musikveranstaltungen, Sportaktionen und kulturelle Programmpunkte. Auch gemeinschaftliche Aktionen wie eine Tafel am Rhein fanden Anklang. Weitere Ideen waren ein eigenes Maskottchen, eine Kinoveranstaltung mit Filmmaterial aus Unkel sowie eine Ausstellung zur Stadtgeschichte. Ergänzt wurden diese durch Vorschläge wie ein Kochevent und gastronomische Stände auf dem Festplatz.
Innenstadt als zentraler Treffpunkt
Ein zentrales Element der Planungen ist die Nutzung der Innenstadt, insbesondere des Willy-Brandt-Platzes. Dort soll ein Festplatz mit Bühne entstehen, der Raum für Musik, Begegnung und gemeinsames Feiern bietet. Um die zahlreichen Ideen zu bündeln und umzusetzen, wurde bereits am 22. April ein Organisationsteam mit vier Personen gebildet.
Weitere Mitstreiter werden gesucht
Die Stadt ruft dazu auf, sich aktiv an der Vorbereitung zu beteiligen. Wer im Organisationsteam mitarbeiten möchte, kann sich bei der Stadt Unkel melden unter der Telefonnummer 02224/3309. In den kommenden Monaten sollen weitere Arbeitskreise entstehen, die einzelne Themenbereiche konkret ausarbeiten. Eine weitere Veranstaltung zur Vertiefung der Planungen ist bereits vorgesehen.
Rückblick auf frühere Jubiläen
Die Stadt orientiert sich auch an früheren Feierlichkeiten. Besonders die Festwoche zum Jubiläum 400 Jahre Stadtrechte im Jahr 1978 dient als Beispiel. Archivmaterial zeigt, dass damals ein umfangreiches Programm geboten wurde, darunter ein Festakt, ein Badminton-Turnier, Platzkonzerte, Ausstellungen, Tanzveranstaltungen sowie ein historischer Festumzug.
Historische Entwicklung der Stadtrechte
Die Geschichte der Stadtrechte reicht weit zurück. Im Jahr 1578 erhielt Unkel erstmals diesen Status und wurde in den kurkölnischen Landtagsprotokollen als Stadt aufgeführt. 1815 ging dieses Privileg verloren, als die Region an Preußen überging und Unkel zum Hauptort einer Bürgermeisterei wurde. Daraus entwickelte sich später das Amt und schließlich die Verbandsgemeinde Unkel.
Eine erneute Verleihung der Stadtrechte erfolgte am 8. Juni 1952 durch das Land Rheinland-Pfalz. In der entsprechenden Urkunde wird auch das Jahr 1578 erwähnt. Noch weiter zurück reicht die erste urkundliche Erwähnung Unkels, die bereits auf das Jahr 886 datiert wird. (PM/bearbeitet durch Red)
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