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Pressemitteilung vom 30.04.2026    

Kreis Neuwied zählt zu den kaufkräftigsten Regionen Deutschlands

Der Landkreis Neuwied hat es in die "Top 10" der kaufkräftigsten Regionen Deutschlands geschafft. Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln bestätigt diese beeindruckende Platzierung. Landrat Achim Hallerbach äußert sich stolz über das Ergebnis und hebt die wirtschaftlichen Stärken der Region hervor.

Die Niedax-Group ist eines der Vorzeige-Unternehmen im Landkreis Neuwied. In Gegenwart von Landrat Achim Hallerbach und Niedax-CEO Bruno Reufels sowie der Präsidentin der IHK Koblenz, Susanne Szczesny-Oßing, war auch der designierte Ministerpräsident Gordon Schnieder voll des Lobes für den Hidden Champion aus dem Landkreis Neuwied. (Foto: Thomas Herschbach)

Kreis Neuwied. Dass es sich beim Landkreis Neuwied um einen beliebten und entsprechend nachgefragten Standort handelt, ist jetzt von Autor Christoph Schröder vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln bestätigt worden. "Wir leben im Landkreis nicht nur schön, sondern eben auch relativ gut", fasst Landrat Achim Hallerbach das Ergebnis einer komplexen Vergleichsberechnung prägnant zusammen. Tatsächlich belegt der Landkreis Neuwied bei der Betrachtung der kaufkräftigsten Regionen deutschlandweit Rang vier - dementsprechend gut ist die Stimmung im Kreishaus.

Die Grundlage der Auswertung bildet eine detaillierte Datensammlung des IW Köln zu regionalen Preisen in Deutschland, die mit Einkommensdaten des Statistischen Bundesamtes verknüpft wurde. Denn nicht nur das Einkommen, sondern auch die Lebenshaltungskosten sind entscheidend dafür, wie viel sich die Menschen in Wirklichkeit leisten können. Vor diesem Hintergrund gibt es in Rheinland-Pfalz deutliche Unterschiede in der Kaufkraft, die nicht nur von den Gehältern abhängen, sondern auch vom Preisniveau, den Mieten und Immobilienpreisen vor Ort.

Da derzeit noch keine aktuelleren Daten verfügbar sind, bezieht sich das Ergebnis der Analyse auf Datensätze des Jahres 2023. Eben diese Faktenlage weist aus, dass zwei Landkreise in Rheinland-Pfalz sogar bundesweit unter den "Top 10" der kaufkräftigsten Regionen rangieren: Neuwied belegt deutschlandweit Rang vier und Mainz-Bingen Rang neun. Der Landkreis Neuwied führt somit innerhalb des Bundeslandes Rheinland-Pfalz die Rangliste als Erster an. Denn im Landkreis liegen die Lebenshaltungskosten um etwa vier Prozent unter dem Durchschnitt, während das verfügbare Einkommen pro Kopf vergleichsweise hoch ist.

"Darauf können wir stolz sein", betont Landrat Achim Hallerbach: "Unsere Nähe zur Region Köln/Bonn auf der einen und Rhein/Main auf der anderen Seite sowie unsere Lage am Rhein und an den großen Autobahnen und Bundesstraßen bilden Standortvorteile, die erfolgreich mit Leben erfüllt werden." Und künftig werde das Branchencluster KI/Robotik, gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft und der Hochschule Koblenz, zu einer starken und wichtigen Säule aufgebaut.

Landkreis Neuwied überzeugt im neuen Ranking
In diesem Zusammenhang verweist der Kreis-Chef ergänzend auf die Branchenvielfalt, den starken regionalen Mittelstand, ein ausgeprägtes und starkes Netz an Handwerksbetrieben und die ebenfalls vorhandene dichte Struktur an Dienstleistern, Verwaltungen und freiberuflich tätigen Personen.



"Wir haben in den multiplen Herausforderungen der letzten Jahre immer wieder betont, dass der Landkreis Neuwied gut dasteht, sehr resilient ist und relativ unbeschadet durch wirtschaftliche Dellen hindurchgekommen ist. Basis dafür ist und war immer unsere starke Unternehmerschaft mit allen Branchen und Bereichen, die dazu gehören. Und es hat mich schon immer mit Freude erfüllt, wenn wir attestiert bekommen haben, dass der Landkreis konstant deutlich über zehn Hidden-Champions in der Unternehmenslandschaft aufweist. Jetzt kommt auch der Landkreis Neuwied als Ganzes dazu, und das erfüllt mich schon mit Stolz und Freude", fasst Landrat Achim Hallerbach seine Genugtuung über das Ranking-Ergebnis zusammen, ohne allerdings den sachlichen Blick auf das Ganze zu verlieren.

"Normalerweise sind Rankings nicht so unser Thema, häufig stehen wir aufgrund einer historisch eher hohen Verschuldung im Vergleich mit anderen Landkreisen nicht ganz so gut da. Meist ist es unsere starke Wirtschaft, die bei Rankings mit einem starken Fokus auf Finanzmittel überhaupt noch dafür sorgt, dass wir im Mittelfeld liegen. Aber ein Landkreis hat eben auch andere Aufgaben und Interessen und muss ausgleichend wirken und vielen Bedürfnissen gerecht werden. Insofern bin ich da immer eher entspannt und sehe das Gesamtbild", sortiert Landrat Achim Hallerbach seine allgemeine Stimmung zum Thema Rankings ein.

Doch diesmal ist es anders. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat nämlich nicht nur auf absolute Zahlen geschaut, sondern auf relative Stärken und Schwächen. Und siehe da: "Unser Credo, dass wir in einem äußerst attraktiven Landkreis leben und arbeiten, also das, was wir als Einwohner sozusagen immer schon wussten, hat sich nun auch statistisch beweisen lassen. "Und das, ohne dass wir dafür den Auftrag vergeben hätten", formuliert Landrat Achim Hallerbach abschließend mit einem Augenzwinkern. (PM/Red)


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