Hilfe kennt keine Farbe: Tattoo Convention Altenkirchen unterstützt soziales Projekt
Von Klaus Köhnen
Die Veranstalter, das Tattoostudio BelleandBeast Ink, in Kooperation mit dem Kultur- und Jugendkulturbüro, konnten sich an beiden Tagen über regen Besuch der Veranstaltung freuen. Für Torsten Hilbert ist es wichtig etwas "für andere zu tun".
Altenkirchen. Viola, Torsten und Alisha Hilbert vom Altenkirchener Tattoostudio BelleandBeast Ink hatten den Plan, diese Veranstaltung, nach acht Jahren, wiederzubeleben. Der Besucherandrang gab den Organisatoren recht. Bereits am Samstag (25. April) kamen zahlreiche Besucher zum Schauen aber auch um ein Tattoo ihr Eigen nennen zu können. Auch der Sonntag (26. April) war, wie Torsten Hilbert berichtet, sehr gut besucht.
Neben dem Studio aus der Kreisstadt, BelleandBeast Ink, waren zwölf weitere Tattoostudios vertreten. Nicht nur aus der Region, sondern aus Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt waren die Tattoo-Künstlerinnen und -Künstler angereist. Dies zeigt, so die Organisatoren, dass es auch in kleineren Städten gelingt, die Kundschaft aber auch die Tätowierer-Szene zu begeistern.
Für andere "etwas tun" hieß in diesem Jahr die Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth/Unnauer Paten zu unterstützen. Dies bei einem besonderen Projekt - Karla braucht Hilfe (wir berichteten hier) - es geht um die Beschaffung eines sogenannten Außenaufzuges. Die Organisatoren waren sich einig, dass sie den Verein unterstützen wollen. Vom Eintrittspreis werden 2,50 Euro sofort als Spende deklariert. Weiter wollen die Veranstalter den Erlös, nach Abzug der Kosten, ebenfalls Spenden. Eine besondere Aktion gab es am Samstag zu erleben. Eine Besucherin bekam, im Rahmen einer Versteigerung, die Möglichkeit sich das Logo "Bernie Blumenwächter" des Vereins, tätowieren zu lassen. Der Erlös der Versteigerung (300 Euro) fließt in den Spendentopf.
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Karla soll in gewohnter Umgebung bleiben können
Die Freunde der Kinderkrebshilfe Gielroth/Unnauer Paten unterstützen Familien mit schwerstkranken Kindern seit vielen Jahren. Hier, so die Vorsitzende Ramona Fischer, haben wir eine neue Herausforderung zu meistern. Die Familie hat ihre Wohnung mit Eigenmitteln umgebaut und damit dafür Sorge getragen, dass innerhalb der Wohnung der Alltag bewältigt werden kann. Da es sich um Eigentum handelt und der Umbau abgeschlossen ist, kommt ein Umzug kaum infrage. Der Außenaufzug ist erforderlich, weil Karla nun bald einen Rollstuhl bekommen wird, der dann nicht mehr über das Treppenhaus zu transportieren ist. Um den Bau dieses notwendigen Aufzugs zu ermöglichen, bitten die Freunde der Kinderkrebshilfe Gielroth/Unnauer Paten weiterhin um Spenden auf das Konto Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth/Unnauer Paten e.V. DE83 5735 1030 0100 0634 94 Verwendungszweck: Karla
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