Jahresversammlung des Fördervereins und Dienstversammlung beim Löschzug Horhausen
Von Klaus Köhnen
Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins und der Dienstversammlung Freiwilligen Feuerwehr Horhausen standen der Rückblick, aber im Besonderen auch die Zukunft auf dem Programm. Neben den administrativen Abläufen gab es Beförderungen und Ehrungen.
Horhausen. Am Samstag (18. Februar) trafen sich die Mitglieder des Fördervereins der freiwilligen Feuerwehr Horhausen und der Löschzug zu ihren Jahreshauptversammlungen. Die aktiven Feuerwehrleute sowie die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sind, wie bei vielen Einheiten üblich, automatisch Mitglieder des Fördervereins. Daher bietet sich eine solche Doppelveranstaltung an. Der Vorsitzende und Wehrführer Thomas Schäfer konnte zahlreiche Gäste, darunter Vertreter der Ortsgemeinden aus dem Ausrücke-Bereich begrüßen. Ortsbürgermeister Thomas Schmidt sowie der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Rolf Schmidt-Markoski waren ebenfalls anwesend. Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins lief wie geplant ab. Die erforderlichen Formalien konnten zügig abgearbeitet werden.
Wehrführer Thomas Schäfer konnte in seiner Eröffnung der Dienstversammlung des Löschzuges Verbandsgemeindebürgermeister Fred Jüngerich, den Wehrleiter André Wollny sowie den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Volker Haun, begrüßen. Zunächst wurde den Verstorbenen durch eine Schweigeminute gedacht.
Die Berichte zum abgelaufenen Jahr begannen mit den Bambinis. Hier konnten die Verantwortlichen Melina Luchs und Lenhard Schug feststellen, dass der Zuspruch anhält. Die Bambini-Feuerwehr Horhausen feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Die Wichtigkeit der Arbeit zeigt sich darin, dass Lea Stüber und Yannik Becker sich seit kurzem in der Grundausbildung befinden. Sie nehmen als erste, die ihre Feuerwehrkarriere in der Bambini-Feuerwehr begonnen haben, am Dienst der Einsatzabteilung teil. Die Verantwortlichen sind sich sicher, dass ihnen weitere folgen werden. Paul Meffert stellte die Zahlen der Jugendfeuerwehr vor. Insgesamt sind dort 23 Kinder und Jugendliche tätig. Die Jugendfeuerwehr ist, nach den Bambinis, der zweite Schritt in der "Feuerwehrkarriere". Neben dem Ausbildungsdienst stehen die allgemeine Jugendarbeit und die Teilnahme an Aktivitäten auf dem Dienstplan. Paul Meffert war es wichtig darauf hinzuweisen, dass in den Jugendfeuerwehren auch die Sozialkompetenz, das Demokratieverständnis und Teamarbeit vermittelt werde. Den Tätigkeitsbericht des Löschzuges Horhausen stellte der stellvertretende Wehrführer Marcel Kallscheid vor. Er gab hierbei Einblicke in einige Einsätze und zeigte die Verteilung der Einsatzzahlen aus Brand und technischen Einsätzen auf. Bei Einsätzen, in denen der Brandschutz sichergestellt werden muss, wird der Löschzug zumeist gemeinsam mit dem Löschzug Pleckhausen alarmiert.
Dank für Engagement durch Wehrleitung und Bürgermeister
In seiner Ansprache bedankte sich Wehrführer Thomas Schäfer für das Engagement der Aktiven und für die Bereitschaft, Lehrgänge und Fortbildungen zu besuchen. Leider sei es unvermeidlich gewesen, dass zehn Mitglieder der Einsatzabteilung entpflichtet wurden. Dies sei aufgrund der mangelnden Teilnahme an Übungen und Einsätzen notwendig geworden. "Wir haben die Mitglieder nicht in den letzten ein oder zwei Jahren verloren, sondern bereits lange vorher. Sichtbar wurde dies dadurch, dass seit nunmehr zwei Jahren die Teilnahme an Ausbildung, Übungen und Einsätzen intensiver kontrolliert wird", so Schäfer.
Schäfer bedankte sich beim Löschzug Pleckhausen für die gute Zusammenarbeit im Einsatzdienst. Besonders dankte er den Mitgliedern des Löschzuges, die (neben der eigentlichen Tätigkeit) weitere Funktionen, wie zum Beispiel die der Gerätewarte, wahrnehmen. Viele Dinge, so Schäfer, laufen im Hintergrund ab.
Der Wehrleiter ging auf die Veränderungen durch die digitale Alarmierung ein. Ferner dankte er den Verantwortlichen für die Bambini- und Jugendfeuerwehr. Wollny stellte fest, dass die Zusammenarbeit der beiden Löschzüge Horhausen und Pleckhausen seit vielen Jahren in der Einsatztätigkeit funktioniere. Er stellte den Einsatzführungsdienst vor und bat um die Unterstützung hierfür.
Bürgermeister Fred Jüngerich dankte den anwesenden Ortsbürgermeistern für die Anerkennung der Arbeit ihrer Löschzüge. Jüngerich ging auch auf die gute Jugendarbeit ein und lobte die Arbeit des Löschzuges Horhausen. Er stellte fest, dass die Freiwilligen Feuerwehren in der Gesellschaft integriert sein müssten. Zum Abschluss konnten der Wehrleiter und der Bürgermeister Beförderungen und Ehrungen vornehmen. Roland Müller wurde durch den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes mit der silbernen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. (kkö)
Feuerwehrmann wurde Peter Mellinghoff, Roxana Vogl ist nun Feuerwehrfrau. Dennis Cronen und Magnus Jansen wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Zum Löschmeister wurde Lenhard Schug befördert. Melina Luchs wurde zur ersten Oberbrandmeisterin in der Verbandsgemeinde befördert.
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