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Pressemitteilung vom 16.04.2026    

Verkehrsunfallstatistik 2025 in Andernach: Mehr Unfälle und neue Herausforderungen

Die Polizeiinspektion Andernach hat ihre Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Zahlen zeigen sowohl einen Anstieg der Gesamtunfälle als auch spezifische Entwicklungen bei verschiedenen Verkehrsteilnehmergruppen. Besonders auffällig sind die Zunahmen bei Senioren und E-Scootern.

Symbolbild

Andernach. Im Jahr 2025 registrierte die Polizeiinspektion Andernach insgesamt 2.677 Verkehrsunfälle, was einer Zunahme von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Unfälle mit Personenschäden stieg ebenfalls leicht an, wobei es zu 387 verletzten Personen kam, jedoch gab es keine tödlichen Unfälle.

Ein positiver Trend zeigt sich bei der Zahl der Unfallfluchten, die weiter rückläufig ist. Von 588 Unfallfluchten konnten 225 Fälle aufgeklärt werden, was einer stabilen Aufklärungsquote von 38,3 Prozent entspricht.

Besonders erfreulich ist der Rückgang der Unfälle mit Kindern und jungen Fahrern. Die Unfälle mit jungen Fahrern sanken um 12,1 Prozent auf 473 Fälle, während die Beteiligung von Kindern an Unfällen um 3,2 Prozent auf 30 Fälle zurückging.

Fahrverhalten von Senioren
Dagegen stiegen die Unfälle mit Senioren um 2,3 Prozent auf 627 Fälle. In über 72 Prozent dieser Fälle wurde das Fahrverhalten der Senioren als unfallursächlich identifiziert. Die Polizei Andernach bietet deshalb seit Februar 2026 zusätzliche Schulungen zur Verkehrssicherheit für Senioren an.



Ein weiteres Problemfeld sind die Unfälle mit E-Scootern, die von 17 auf 30 Fälle anstiegen. Auch die Unfälle unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen nahmen zu, mit 52 Fällen im Jahr 2025.

Die Hauptunfallursachen blieben weitgehend unverändert, wobei Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren sowie mangelnder Sicherheitsabstand und Vorfahrtsverstöße die häufigsten Gründe waren. Polizeioberrat Martin Hoch kündigte verstärkte Kontrollmaßnahmen an, um die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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