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Pressemitteilung vom 15.04.2026    

Polizei warnt vor russischsprachigen Schockanrufern

In den letzten Wochen ist es im Raum Koblenz vermehrt zu betrügerischen Telefonanrufen gekommen. Die Täter nutzen dabei die Masche des sogenannten "Schockanrufs" und sprechen gezielt russischsprachige Bürger an. Die Polizei warnt und gibt wichtige Hinweise, um sich vor diesen Betrügern zu schützen.

Symbolbild.

Koblenz. Die Polizei in Koblenz berichtet von einer Zunahme betrügerischer Telefonanrufe, die sich insbesondere an russischsprachige Seniorinnen und Senioren richten. Die Täter geben sich zu Beginn des Anrufs als nahe Angehörige aus und schildern eine angebliche Notlage, wie etwa einen schweren Verkehrsunfall. Im Verlauf des Gesprächs übernehmen angebliche Polizeibeamte oder andere Amtspersonen die Kommunikation. Unter dem Vorwand, eine drohende Haftstrafe abwenden zu können, fordern sie die Zahlung einer hohen Kaution.

Die Übergabe der geforderten Geldbeträge oder Wertgegenstände erfolgt häufig über Kurierdienste, zum Beispiel per Taxi. Im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz kam es in den letzten Wochen zu mehreren solcher Vorfälle mit einem Gesamtschaden von etwa 50.000 Euro.




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Die Polizei betont, dass sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände zur Abwendung strafrechtlicher Maßnahmen fordert. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, bei solchen Anrufen besonders misstrauisch zu sein, das Gespräch sofort zu beenden und Kontakt zu den tatsächlichen Angehörigen aufzunehmen, um die geschilderte Situation zu überprüfen. (PM/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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