Pressemitteilung vom 14.04.2026 
Verkehrsunfälle 2025: Rückgang bei Gesamtzahlen, Anstieg bei Personenschäden im Raum Koblenz
Im Jahr 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz insgesamt 44.101 Verkehrsunfälle registriert. Während die Gesamtzahl der Unfälle gesunken ist, zeigt sich bei den Personenschäden ein gegenläufiger Trend. Der Anstieg der Verletzten und Getöteten gibt Anlass zur Sorge.
Koblenz. Die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz weist auf eine komplexe Entwicklung hin. Zwar konnte die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden, jedoch stieg die Zahl der verletzten oder getöteten Personen um 3,1% auf 5.866 an. Besonders auffällig ist der Anstieg der Schwerverletzten um 10,9% auf 914 Personen. Die Zahl der Verkehrstoten sank hingegen leicht um 6,0% auf 47.
Junge Fahrer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren bleiben eine zentrale Risikogruppe, obwohl die absolute Zahl der Unfälle in dieser Altersgruppe zurückging. Der Anteil der Unfälle mit Personenschäden stieg dennoch um 5,1%. Senioren über 65 Jahre verzeichneten mit 9.581 Unfallbeteiligungen einen neuen Höchststand, besonders bei den über 75-Jährigen nahm die Schwere der Verletzungen zu.
Die Zahl der Unfälle mit Kindern stieg auf 295, wobei kein Kind tödlich verletzt wurde. Unfälle unter Alkoholeinfluss gingen um 9% zurück, dennoch endeten vier alkoholbedingte Unfälle tödlich. Drogenbedingte Unfälle mit Personenschaden nahmen leicht zu. Bei Radfahrern und Pedelecs wurden 989 Unfälle registriert, mit besonderem Fokus auf Senioren ab 65 Jahren.
Polizeipräsident Süs betont die Bedeutung von Prävention und Aufklärung, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Weitere Informationen zur Verkehrsunfallstatistik sind auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Koblenz verfügbar. PM/Red
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