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Pressemitteilung vom 13.04.2026    

Kunst im Fluss: Jörg Wagners "Crazy World" in Linz am Rhein

Am Samstag (11. April) eröffnete der Kunstverein Linz am Rhein die Ausstellung "Crazy World" des Künstlers Jörg Wagner. Mit einem Gespräch zwischen dem Künstler und Alexander Wöhrle begann die Vernissage, die viele Kunstinteressierte anzog.

Künstlergespräch auf der Vernissage zwischen Jörg Wagner und Alexander Wöhrle (Foto: Heinz-Werner Lamberz)

Linz am Rhein. Am Samstag (11. April), um 17 Uhr, versammelten sich mehrere Kunstliebhaber im Kunstverein Linz am Rhein zur Eröffnung der Ausstellung "Crazy World" von Jörg Wagner. Die Veranstaltung startete mit einem Gespräch zwischen dem Künstler und Alexander Wöhrle, das Einblicke in Wagners künstlerische Ansichten und seine Arbeitsweise bot.

Wagner äußerte seine Dankbarkeit für die Gelegenheit, seine großformatigen Werke in einem solch großen Raum präsentieren zu können. Auf die Frage nach seiner Identifikation mit der Street Art antwortete er zustimmend und erläuterte, dass diese Kunstform aus den Graffiti der 1970er Jahre in US-amerikanischen Großstädten stamme. Seine Werke seien jedoch nicht mit illegalen Graffiti-Aktionen verbunden, sondern stellten eine Abwandlung dar, die auf Leinwänden umgesetzt werde.

Vom Bankier zum Künstler

Der Künstler gewährte den Anwesenden einen Einblick in seinen ungewöhnlichen Werdegang. Ursprünglich im Bankwesen tätig, fand er erst spät wieder zur Kunst zurück und entwickelte einen eigenen Stil, der ihn schließlich zur Street Art führte. Als Autodidakt habe er sich nie in einem klassischen, akademischen Umfeld bewegt.



Wagners Schaffensprozess
Im weiteren Verlauf des Gesprächs erklärte Wagner, dass seine Arbeiten aus verschiedenen Farbschichten bestünden, die oft spontan ohne feste Planung übereinandergelegt würden. Er beschrieb einen kreativen Zustand des "Flows", in dem er frei von äußeren Ablenkungen arbeite. Obwohl Leidenschaft sein Schaffen präge, sei es auch von einer gewissen Rationalität begleitet, die ihm Struktur verleihe.

Zum Abschluss des Interviews sprach Wagner über seine Zukunftsvisionen und betonte seine Offenheit gegenüber dem, was das Leben ihm bringen könnte. Er lud die Besucher ein, Fragen zu stellen und das Gespräch zu suchen, was viele Anwesende gerne annahmen.

Weitere Informationen zur Ausstellung
Die Ausstellung ist bis zum 3. Mai 2026 zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen. Eine Finissage findet am selben Tag von 14 bis 17 Uhr statt, bei der der Künstler anwesend sein wird. Am 25. April 2026 ab 18 Uhr wird das Event "Street Art meets Electronic Beats" im Rahmen der Ausstellung veranstaltet. (PM/Red)


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