Pressemitteilung vom 12.04.2026 
Neue Ideen für Heilig Kreuz: Kletterhalle als Zukunftsoption
Die Wallfahrtskirche Heilig Kreuz in Leutesdorf steht zunehmend im Fokus neuer Nutzungsideen. Ein Vorschlag sieht vor, das Gebäude künftig sportlich zu nutzen. Ziel ist es, Leerstand zu vermeiden und zugleich neue Impulse für die Region zu schaffen.
Leutesdorf. Der Regionalverband Unteres Mittelrheintal von Stadtbild Deutschland e.V. schlägt vor, für die Wallfahrts- und Filialkirche Heilig Kreuz eine neue Nutzungsperspektive zu prüfen. Das Gebäude wird derzeit häufig nicht genutzt. Ziel des Vorschlags ist es, die Kirche langfristig zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse für Tourismus, Sport und lokale Wirtschaft zu setzen.
Kletterhalle als mögliche Nutzung
Eine denkbare Option ist die Umwandlung in eine Kletterhalle. Die baulichen Voraussetzungen gelten als geeignet, da die Kirche über eine klare Struktur und eine große Raumhöhe verfügt. Vergleichbare Projekte zeigen, dass solche Umnutzungen wirtschaftlich tragfähig sein können und zugleich den Erhalt historischer Bauten unterstützen.
Regionale Bedeutung des Standorts
Der Standort Leutesdorf nimmt eine besondere Rolle ein. Zwischen Koblenz und Bonn sowie im Raum Westerwald und Ahrweiler fehlt bislang ein vergleichbares Angebot. Eine Kletterhalle könnte diese Lücke schließen und ein neues Freizeitangebot für Einheimische und Besucher schaffen.
Kooperation mit Jugendherberge möglich
Ein zusätzlicher Ansatz ist die Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Jugendherberge. Gemeinsame Programme könnten Angebote für Schulklassen, Jugendgruppen und Freizeitmaßnahmen erweitern. Dadurch ließe sich die Attraktivität des Standorts weiter steigern und der Bildungs- und Freizeitwert erhöhen.
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Wirtschaftliche Effekte für die Region
Ein solches Projekt könnte auch wirtschaftliche Vorteile bringen. Mehr Besucher würden zusätzliche Impulse für Gastronomie und touristische Angebote im Mittelrheintal liefern. Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass neue Freizeitangebote die Aufenthaltsdauer von Gästen erhöhen und Ortskerne beleben können.
Nachhaltige Nutzung statt Leerstand
Der Vorschlag wird ausdrücklich als Diskussionsbeitrag verstanden. Eine Nachnutzung könnte Mieteinnahmen für eine kircheneigene Stiftung ermöglichen und so zum Erhalt des Gebäudes beitragen. Gleichzeitig würde die Kirche weiterhin das Ortsbild prägen und eine neue gesellschaftliche Funktion übernehmen.
Der Regionalverband setzt sich für den verantwortungsvollen Umgang mit historischer Bausubstanz ein. Die Umnutzung bestehender Gebäude gilt dabei als nachhaltige Alternative zu Leerstand oder baulichem Verlust und eröffnet neue Perspektiven für Gemeinden. (PM/bearbeitet durch Red)
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