Baggerarbeiten legen Neuwieds Glasfasernetz lahm
Am 27. März kam es in Neuwied zu einem umfangreichen Ausfall des Glasfasernetzes. Ursache waren Baggerarbeiten, die außerhalb des Netzes der Stadtwerke Neuwied (SWN) stattfanden. Auch die Backup-Leitung war betroffen.
Neuwied. Der mehrstündige Ausfall des Glasfasernetzes in Neuwied am 27. März wurde durch Baggerarbeiten auf der Trasse zum Internetknotenpunkt nach Frankfurt verursacht. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) traf doppeltes Pech: Der Ausfall ereignete sich außerhalb ihres eigenen Netzes, und auch die Backup-Leitung für die Ausfallsicherheit war betroffen. Fast acht Stunden lang waren die Internetdienste in Neuwied nicht verfügbar. "Wir wissen bisher nur, dass die Glasfasertrassen im Verantwortungsbereich des Vorlieferanten durch Tiefbauarbeiten beschädigt wurden", erklärte Christian Schneider, Teamleiter bei den SWN.
Besonders ärgerlich ist, dass bereits vor einem Jahr ein vergleichbarer Ausfall stattfand. Da die Reserveleitung des Vorlieferanten, die die Ausfallsicherheit gewährleisten sollte, ebenfalls nicht funktionierte, hatten die SWN unmittelbar eine zusätzliche Leitung eines zweiten Anbieters gebucht. Unglücklicherweise arbeitete ein Bagger genau auf dem kurzen Teilstück, wo die Leitungen in einem Abstand von lediglich fünf Metern parallel verlegt sind, und beschädigte beide Leitungen gleichzeitig. Neben dem eintägigen Ausfall in ganz Neuwied waren für restliche Reparaturarbeiten eine Stunde lang Heimbach-Weis, Gladbach, Engers, Oberbieber und Block offline.
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"Für uns ist das genauso ärgerlich wie für die Kundinnen und Kunden", so Schneider. Seit November arbeiten die SWN mit der KEVAG Telekom an einer zusätzlichen, geografisch vollständig getrennten Anbindung zum Knotenpunkt Düsseldorf. Diese dritte Leitung wird voraussichtlich im Mai in Betrieb gehen und die Ausfallsicherheit deutlich verbessern. Red
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