Pressemitteilung vom 08.04.2026 
Konstruktiver Dialog über Krisen und Konflikte an Neuwieder Schulen
Kurz vor den Osterferien fand in der Aula der IGS Johanna Loewenherz eine Gesprächsrunde zur aktuellen politischen Lage statt. Schüler aus verschiedenen Gymnasien diskutierten mit Experten, die unterschiedliche Auffassungen vertraten, über den Umgang mit weltpolitischen Krisen.
Neuwied. In einer von Jana Fertich, David Ihme und Dominik Wobbe moderierten Veranstaltung trafen sich die Sozialkunde-Leistungskurse des Rhein-Wied- und Werner-Heisenberg-Gymnasiums sowie interessierte Zehntklässler der IGS Johanna Loewenherz zu einer Diskussion über aktuelle politische Krisen. Die Teilnehmer konnten ihre Fragen direkt an die beiden Experten richten, die unterschiedliche Ansichten vertraten.
Florian Roth, Offizier zur See, und Prof. Dr. Josef Freise, Friedenspädagoge und Theologe, betonten mehrfach die Auswirkungen globaler Konflikte auf Jugendliche in Deutschland. Während Freise als "pragmatischer Pazifist" für gewaltfreien Widerstand plädierte, verteidigte Florian Roth die Rolle des Militärs zur Friedenssicherung. Er argumentierte, dass nur eine starke NATO eine Bedrohung an der Ostgrenze verhindern könne. Ob der wiedereingeführte freiwillige Wehrdienst dabei nützlich sei, ließ er offen.
"Die streiten sich ja gar nicht" (Verwunderung einiger Schüler)
Die Diskussion verlief unerwartet harmonisch. Roth zeigte Verständnis für einige Punkte seines Gegenübers, und es gab nur selten unüberwindbare Meinungsverschiedenheiten. Am Ende appellierte Freise an die Schüler: "Hört bei der Entscheidung über eure freiwillige Teilnahme am neuen Wehrdienst auf euer Bauchgefühl!"
Ein mögliches Fazit der Veranstaltung könnte sein, dass Lösungen für bestehende Probleme nur durch gegenseitiges Verständnis und Respekt erreicht werden können. Für die Schüler trotz der angespannten Weltlage eine vorbildlich erlebte Erfahrung. (PM/Red)
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