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Pressemitteilung vom 02.04.2026    

Einbürgerungsfeier im Kreis Neuwied: 29 neue Staatsbürger aus 17 Nationen

Im Max-zu-Wied-Saal des Neuwieder Kreishauses fand eine Einbürgerungsfeier statt. Landrat Achim Hallerbach überreichte 29 Personen aus verschiedenen Ländern ihre deutsche Staatsbürgerschaft und betonte die Bedeutung von Zugehörigkeit und gemeinsamen Werten.

Bei der jüngsten Einbürgerungsfeier im Max-zu-Wied-Saal des Neuwieder Kreishauses konnte Landrat Achim Hallerbach 29 Frauen und Männern die deutsche Staatsbürgerschaft verleihen. (Foto: Julia Hinz / Kreisverwaltung Neuwied)

Neuwied. Bei der jüngsten Einbürgerungsfeier im Max-zu-Wied-Saal des Neuwieder Kreishauses verlieh Landrat Achim Hallerbach im Rahmen einer feierlichen Zeremonie 29 Frauen und Männern aus insgesamt 17 verschiedenen Nationen die deutsche Staatsbürgerschaft. Die neu Eingebürgerten stammen aus Afghanistan, Aserbaidschan, Australien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Kosovo, Namibia, Peru, den Philippinen, Russland, Syrien, der Türkei, der Ukraine, den USA und Vietnam. Der jüngste Teilnehmer wurde 2008 geboren, der älteste im Jahr 1958.

Wunsch nach Zugehörigkeit
Landrat Hallerbach hob hervor, dass viele der neuen Staatsbürger in Deutschland geboren sind oder bewusst ihren Lebensmittelpunkt hierher verlegt haben. "Viele der heute Eingebürgerten sind hier geboren und kennen die Heimat ihrer Eltern kaum noch, andere haben ihren Lebensmittelpunkt bewusst nach Deutschland verlegt. Sie alle verbindet der Wunsch, dazuzugehören und Teil unserer Gesellschaft zu sein", erklärte er.

Hallerbach betonte, dass Zugehörigkeit nicht selbstverständlich sei, sondern durch gegenseitigen Respekt und Offenheit im Alltag entstehe - sei es in Schule, Beruf oder Nachbarschaft. "Wichtig ist mir, dass unser Miteinander auf gemeinsamen Werten beruht", fügte er hinzu und verwies auf das Grundgesetz als Basis für ein respektvolles Zusammenleben.



Seit 2016 wurden im Landkreis Neuwied mehr als 4.400 Menschen eingebürgert. "Mit jeder Einbürgerung sind wir zuversichtlich, dass unser Land neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Werte unserer freiheitlichen Gesellschaft gewonnen hat", so Hallerbach weiter.

Würdigung
Abschließend bedankte sich der Landrat bei den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, die den anspruchsvollen Einbürgerungsprozess begleiten. Sein Dank galt insbesondere Klaus Flesch, Heike Hanf-van der Steen, Lara Teichröb und Carsten Schäfer.

Die Feier wurde musikalisch von Ariane und Carine Kirst de Pedro am Piano begleitet. Mitglieder des Beirats für Migration und Integration nahmen ebenfalls teil. (PM/Red)


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