Pressemitteilung vom 24.03.2026 
Aktualisiert: Feuer in der Mennonitengemeinde Rengsdorf: Fünf Menschen verletzt
In der Mennonitengemeinde in Rengsdorf kam es am Dienstag (24. März 2026) zu einem Brandausbruch im Speisesaal im Keller des Gemeindehauses. Fünf Menschen erlitten dabei Rauchgasvergiftungen, konnten aber noch aus dem Gebäude flüchten. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde die Westerwaldstraße gesperrt.
Rengsdorf. Aus bislang unbekannter Ursache ist im Speisesaal in der Mennonitengemeinde Rengsdorf am Dienstag (24. März), gegen 18.25 Uhr, in der Westerwaldstraße ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach sofort mit dem Stichwort "B3.01 - Gebäudebrand mit Menschenrettung" alarmiert. Im Meldebild war vermerkt, dass die Decke bereits brennt. Bei Eintreffen der örtlich zuständigen Einheit Rengsdorf und der zeitgleich alarmierten Einheit Melsbach stellte sich heraus, dass das Untergeschoss des Gemeindekomplexes im Vollbrand stand.
Aufgrund der Anzahl der Betroffenen und Verletzten wurden die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) Sanität und Betreuung alarmiert. Ein Behandlungsplatz wurde abseits der Einsatzstelle eingerichtet, und im Feuerwehrhaus Rengsdorf entstand eine Betreuungsstelle.
Die Decke im Untergeschoss brannte
Die Westerwaldstraße musste während der Löscharbeiten aufgrund der starken Rauchentwicklung vollständig gesperrt werden. Bei dem Vorfall erlitten fünf Personen eine Rauchgasintoxikation. Insgesamt befanden sich rund 20 bis 25 Personen zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude, hatten sich aber bereits sicher an einer Sammelstelle versammelt. Der Regelrettungsdienst versorgte fünf Personen, die Rauchgas eingeatmet hatten, während die Feuerwehr den Brand bekämpfte. Drei Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
100 Feuerwehrleute mit vielen Atemschutzgeräten im Einsatz
Nachdem der Brand unter Kontrolle und weitgehend gelöscht war, wurde das Gebäude belüftet. Zur Unterstützung wurde die Einheit Oberraden-Straßenhaus alarmiert. Wegen der starken Verrauchung kamen viele Atemschutzgeräte zum Einsatz, bereitgestellt durch die Atemschutzwerkstatt Anhausen. Die Einheit Kurtscheid übernahm den Grundschutz für mögliche Parallelereignisse.
Vor Ort waren zudem die Schutzpolizei, die Energieversorger Syna und EVM sowie der 1. Beigeordnete Heiko Schlosser. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Nach den Nachlösch- und Lüftungsarbeiten kontrollierte man den Brandherd mit einer Wärmebildkamera. Schließlich wurde die Einsatzstelle an die Polizei und den Eigentümer übergeben.
Der Speisesaal im Keller des Gebäudes wurde durch die Flammen nahezu vollständig zerstört. Die Ermittlungen zur Brandursache sind noch nicht abgeschlossen, und auch die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt. (PM/Red)
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