Pressemitteilung vom 23.03.2026 
Startschuss für die Neugestaltung der Unkeler Rheinpromenade
Mit einem symbolischen Spatenstich haben am 20. März die Bauarbeiten zur umfassenden Sanierung der Unkeler Rheinpromenade begonnen. Die Promenade, ein bedeutendes touristisches Highlight der Stadt, wird auf einer Länge von 350 Metern modernisiert und barrierefrei gestaltet.
Unkel. Am 20. März fiel mit einem feierlichen Spatenstich der Startschuss für die Neugestaltung der Unkeler Rheinpromenade. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Projekts, das die Promenade entlang des Rheinufers moderner und zugänglicher machen soll. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,56 Millionen Euro, wobei 75 Prozent durch das Städtebauförderprogramm "Lebendige Zentren" gedeckt werden.
Stadtbürgermeister Alfons Mußhoff begrüßte zahlreiche Ratsmitglieder und Ehrengäste, darunter Karsten Fehr, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel. Er hob hervor, dass das Projekt mit großem Engagement der Bürgerschaft entwickelt wurde. "Wir erwarten, dass die Baumaßnahme zügig vorangeht. Wir haben 15 Monate eingeplant", erklärte Mußhoff. Bereits seit 2017 wird an der Planung gearbeitet, als die Entwicklungsagentur Unkel einen Workshop unter dem Titel ?Wir gestalten unsere Promenade? veranstaltete.
Die Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem (SMS) hat die Gestaltungsvorschläge der Bürger in ihre Planungen aufgenommen. Nach Freigabe der Planung durch den Stadtrat erhielt die Firma Landschaftsbau Nickel GmbH aus Neuhäusel den Auftrag. Karen Meyer vom Ingenieurbüro SMS betonte: "Uns ist wichtig, das Gute an der Rheinpromenade zu erhalten, wie etwa die Bäume, als auch neue, moderne Elemente zu integrieren."
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Die Sanierung erstreckt sich vom Bereich "Kirchstraße" bis zur Anbindung Fußweg "Von-Werner-Straße". Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern, Barrierefreiheit zu schaffen und umweltfreundliche Gestaltungselemente zu integrieren. Der Schotterbelag wird durch eine aufgehellte Asphalt- bzw. wassergebundene Kalksplitgranulat-Decke ersetzt. Neues Mobiliar wird installiert, alte Rheinrampen werden durch Sitzstufen nutzbar gemacht, und ein neuer Spielplatz wird angelegt. Zudem wird die Infrastruktur modernisiert, und die Grünflächen werden mit regionalen Stauden ökologisch aufgewertet. PM/Red
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