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Nachricht vom 21.03.2026    

"Montabaur blüht auf 2026" lockte wieder viele Menschen in die Kreisstadt

Von Wolfgang Rabsch

Es ist schon zur Gewohnheit geworden, von den Wetterverhältnissen in Montabaur eingangs zu berichten, wenn in der Kreisstadt eine Veranstaltung stattfindet. Außerirdische Kräfte scheinen zu wirken, denn zu 90 Prozent dürfen Veranstalter und Besucher davon ausgehen, dass ideale äußere Bedingungen die Veranstaltungen begleiten. Auch an diesem Samstag (21. März) war es so, wie es erwartet wurde. Es wunderte auch nicht, dass Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher und Citymanager Oliver Krämer mit der Sonne um die Wette strahlten. Letztendlich gewannen die irdischen Vertreter mit knappem Vorsprung.

Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher mit Osterhase und Biene Maja. (Fotos: Wolfgang Rabsch)

Montabaur. Für das große Frühlingsfest "Montabaur blüht auf 2026" war alles hergerichtet. Es wurde nicht nur in der Innenstadt gefeiert, auch in den Stadtteilen waren die Osterbrunnen festlich geschmückt und in den Verkehrskreiseln waren bunt bemalte Rieseneier zu bestaunen. Auch das kleine Frühlingsgärtchen vor dem Alten Rathaus erwies sich wieder als ein sogenannter „Eyecatcher“ und war ein beliebtes Motiv, um Erinnerungsfotos zu schießen.

Bis es endlich so weit war, dass Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher die Veranstaltung offiziell eröffnete, unterhielt der Musikverein Horressen vor dem alten Rathaus die Besucher, die sich in der gegenüberliegenden Außengastronomie von der Sonne den Bauch bescheinen ließen. Zudem ergossen sich regelrechte Zuschauerströme in die Innenstadt, sodass kaum ein Durchkommen möglich war.

Viele Attraktionen erfreuten die Besucher
Melanie Leicher war die Glückseligkeit pur ins Gesicht geschrieben, als sie die Menschenmenge vor dem Alten Rathaus begrüßte. Angesichts des hervorragenden Wetters war klar, dass sie nicht lange zu reden brauchte, es war jedoch zwingend erforderlich, vielen Helfern zu danken. Sie erwähnte die Klasse 4a der Joseph-Kehrein-Schule aus Montabaur, die den Osterbrunnen auf dem Großen Markt verschönerte, den städtischen Bauhof mit allen Mitarbeitern, und den Bürgerverein Montabaur, der bunte Frühlingsblumen an die Besucher verteilte.

Die überdimensionalen "Walk-Act-Figuren" (Osterhase und Biene Maja) waren ebenfalls ein Hingucker und wahrscheinlich die am meisten fotografierten Motive bei dem Frühlingsfest. Last but not least, dankte Melanie Leichen den Mitarbeitern von "Montabaur live" und ihrem Chef, Citymanager Oliver Krämer, für die Planung und Durchführung der Frühlingsveranstaltung.

Ein Frühlingsfest für mehrere Generationen
Mit Fug und Recht kann festgestellt werden, dass das Frühlingsfest sich wieder einmal als ein Fest für mehrere Generationen erwiesen hat. Ob groß, ob klein, ob alt, ob jung, sämtliche Altersklassen waren unterwegs, ob im Rollator, im Kinderwagen, oder per pedes, alles war in Bewegung. So gestaltete Montabaur nicht nur ein Frühlingsfest, es war auch ein Familienfest, wobei die Jüngsten im Mittelpunkt standen. Im Foyer des Alten Rathauses konnten Kinder Blumentöpfe bemalen, um anschließend mit den bunten Töpfen zum Stand des Bürgervereins zu gehen und dort eine schöne Frühlingsblume für den Topf zu erhalten.



Großen Anklang bei Kindern fand auch die "Osterkörbchen-Rallye". Bei dieser Rallye sollten die Kinder ihre Stempelkarten, die sie vorher erhalten hatten, mit auf die Suche nach 15 Hasenpfoten nehmen, die in 15 Geschäften versteckt waren. Wenn sie die Hasenpfoten entdeckt hatten, wurde die Karte in dem jeweiligen Geschäft gestempelt. Wenn die Karte mit 15 Stempeln ausgefüllt war, konnten die Kinder sich anschließend in die Tourist-Informationen begeben und erhielten dort ein schönes Geschenk.

Angesichts des herrlichen Wetters strömten immer mehr Menschen in die Innenstadt, der Platz vor dem Alten Rathaus war längst überfüllt. Auch in der Kirchstraße bis hin zur Kirche St. Peter in Ketten herrschte dichtes Gedränge.

Alle Mühe hat sich gelohnt
Obligatorisch ist in jedem Jahr das abschließende Gespräch mit City-Manager Oliver Krämer, um von ihm ein kurzes Resümee der Veranstaltung zu ziehen. Viel Überraschendes war angesichts des herrlichen Wetters und der immensen Besucherresonanz von Oliver Krämer nicht zu erwarten. Nichtsdestotrotz war die Freude über das Gelingen der Veranstaltung spürbar. Auch er fand lobende Worte für alle Helfer und Unterstützer, die zum Gelingen des Frühlingsfestes beigetragen hatten. Es wäre auch tatsächlich ein Familienfest gewesen, denn nicht selten hätte er Familien beobachten können, die mit vier Generationen unterwegs waren.


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