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Pressemitteilung vom 21.03.2026    

1&1 bleibt unabhängig - Dommermuth erteilt Übernahmegerüchten eine Absage

Ralph Dommermuth, Chef von United Internet und 1&1, hat Spekulationen über einen möglichen Verkauf des vierten deutschen Mobilfunknetzes entschieden zurückgewiesen. In einem Interview äußerte er sich zu den Gerüchten und betonte die Entschlossenheit seines Teams, das Netz weiter auszubauen.

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Berlin/Montabaur. Ralph Dommermuth hat Berichte über einen Verkauf des Mobilfunknetzes 1&1 an Telefonica klar dementiert. "An den Gerüchten ist nichts dran, es gibt keinen Dialog mit Telefonica", erklärte der Gründer und Chef von United Internet und 1&1 in einem Interview mit der "Welt am Sonntag". Er fügte hinzu, dass ein Verkauf nicht geplant sei: "Mein Team und ich kämpfen seit vielen Jahren hart. Wir gehen einen steinigen Weg. Das machen wir nicht, um mittendrin die Schlüssel abzugeben."

Mit 1&1 baut Dommermuth derzeit in Deutschland neben der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica O2 das vierte Mobilfunknetz auf. Zuletzt gab es Spekulationen darüber, dass Dommermuth das milliardenschwere Projekt lieber veräußern könnte, anstatt es fortzuführen.

Offen für Kooperationen zeigt sich Dommermuth hingegen bei der gemeinsamen Nutzung von Funktürmen im ländlichen Raum - ein Modell, das in anderen europäischen Ländern bereits verbreitet ist. Bis Ende 2025 versorgte 1&1 nach eigenen Angaben 27 Prozent der Haushalte in Deutschland mit seinem Netz und übertraf damit das von der Bundesnetzagentur vorgegebene Ziel von 25 Prozent. Bis Ende 2026 soll die Abdeckung auf 35 Prozent steigen.




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Derzeit befindet sich Dommermuth in einem Rechtsstreit mit der Bundesnetzagentur. Diese hatte Ende 2025 auslaufende Low-Band-Frequenzen nur an die drei etablierten Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica verlängert - ohne 1&1 zu berücksichtigen. "Die Verlängerung war aus meiner Sicht rechtswidrig", so Dommermuth. Diese Frequenzen seien besonders wichtig für die Gebäudeversorgung. Trotz aller Widerstände zieht Dommermuth eine positive Zwischenbilanz: Der Einstieg eines vierten Netzbetreibers habe den Wettbewerb belebt und zu deutlich günstigeren Tarifen für Verbraucher geführt. (dpa/bearbeitet durch Red)


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