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Nachricht vom 15.03.2026    

Neue Wege zum Frieden: Buchvorstellung von Josef Freise sorgt für Diskussion

Im Friedrich-Spee-Haus fand eine gut besuchte Veranstaltung zur Stärkung von Frieden und Demokratie statt. Anlass war die Vorstellung des neuen Buches von Josef Freise, das gewaltfreie soziale Arbeit thematisiert. Dabei ging es um die Frage, wie in Zeiten globaler Krisen friedliche Lösungen gefunden werden können.

Von links: Josef Freise, EIRENE-Geschäftsführer Ali Al-Nasani und Caroline Wiegand (Vorstand von pro peace). Foto: Wolfgang Rahn

Neuwied. Kürzlich versammelten sich über 100 Interessierte im Friedrich-Spee-Haus, um der Buchvorstellung von Josef Freise beizuwohnen. Organisiert wurde die Veranstaltung von EIRENE und mehreren lokalen Initiativen wie dem Neuwieder Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Neuwied. Im Mittelpunkt stand Freises neues Buch zur gewaltfreien Sozialen Arbeit.

Freise, der sich als pragmatischer Pazifist versteht, betonte die Notwendigkeit einer Abkehr von militärischer Verteidigung hin zu einer nichtmilitärischen, sozialen Verteidigung. Er wies darauf hin, dass diese Form der Verteidigung persönliche Risiken mit sich bringen kann, darunter auch Gefängnisstrafen oder Schlimmeres. In seinem Vortrag forderte er zudem eine Umrüstung weg von atomarer Abschreckung.



In der anschließenden Podiumsdiskussion erklärte Caroline Wiegand von pro peace die Rolle ihrer Organisation im zivilen Friedensdienst. Es entspann sich eine Debatte darüber, ob soziale Verteidigung zielführend sei. Bürgermeister Peter Jung lobte die Bemühungen von EIRENE und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen für ihr Engagement in Neuwied.

Die Veranstaltung endete mit einem Dank an Ali Al-Nasani, der nach Bangkok wechselt, um dort die Menschenrechtsarbeit in Myanmar zu unterstützen. Red


Lokales: Neuwied & Umgebung
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