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Pressemitteilung vom 13.03.2026    

Erfolgreiche Fahndungstage der Verkehrsdirektion Koblenz

Am Dienstag und Mittwoch (10. und 11. März) führte die Verkehrsdirektion Koblenz gemeinsam mit internationalen Polizeikräften mobile Kontrolltage auf den Autobahnen durch. Ziel war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und kriminelle Aktivitäten aufzudecken. Die Ergebnisse dieser Aktion sprechen für sich.

Symbolfoto

Koblenz. An zwei Tagen im März fanden auf den Bundesautobahnen 3, 61 und 48 im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz umfangreiche Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen statt. Diese "Mobilen Kontrolltage" wurden in Zusammenarbeit mit Kräften aus anderen Bundesländern und dem benachbarten Ausland durchgeführt.

Hauptziele waren die Gewinnung kriminalistischer Erkenntnisse, die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie der Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Polizeieinheiten. Die Autobahnen in diesem Gebiet werden erfahrungsgemäß auch im Rahmen des internationalen Menschenhandels sowie zum Transfer von gestohlenen Kraftfahrzeugen genutzt. Darüber hinaus kommt es entlang der Routen regelmäßig immer wieder zu Ladungsdiebstählen in großem Stil oder auch zu Dieseldiebstählen aus parkenden Lastkraftwagen.

Eine weitere herausragende Relevanz hat das Autobahnnetz auch hinsichtlich der nach wie vor stattfindenden Geldautomatensprengungen in Rheinland-Pfalz sowie in den benachbarten Bundesländern. Insbesondere international agierende Tätergruppen nutzen die schnellen Wege sowohl als Einreise- als auch als Abreiserouten. Während der Kontrollen wurden gefälschte Dokumente wie Führerscheine und Ausweise besonders ins Visier genommen.

Großkontrolle an der Rastanlage Heiligenroth
An einer stationären Kontrollstelle auf der Tank- und Rastanlage Heiligenroth an der BAB 3 sowie bei mobilen Kontrollen durch Polizei und Zoll wurden insgesamt 47 Strafanzeigen gestellt. Diese umfassten Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und das Betäubungsmittelgesetz. Des Weiteren fielen den Einsatzkräften noch drei Fälle von Kennzeichenmissbrauch und fünf wegen Urkundenfälschung auf. In fünf Fällen verstießen die Kontrollierten gegen das Aufenthaltsgesetz. Außerdem wurden Verstöße aus dem Bereich Arzneimittelgesetz, Geldwäschegesetz sowie dem Tabak- und Alkoholsteuergesetz zur Anzeige gebracht.



Darüber hinaus wurden 16 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, die überwiegend im Bereich des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs aufgrund von Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten bzw. Überladung der Fahrzeuge oder dem unzureichenden technischen Zustand eröffnet wurden. Ein Großteil dieser Fahrzeugführer konnte nach Beseitigung der Mängel die Fahrt fortsetzen

Insgesamt führten die Einsatzkräfte 38 Sicherstellungen durch, darunter Fahrzeuge, Fahrzeugschlüssel, gefälschte Dokumente und Kennzeichen sowie Betäubungsmittel. Auch drei freiheitsentziehende Maßnahmen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Aufenthaltsgesetz wurden vollzogen. Der Einsatzleiter lobte die länderübergreifende Zusammenarbeit als wichtigen Beitrag zur Bekämpfung internationaler Kriminalität und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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