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Pressemitteilung vom 13.03.2026    

Zukunftssicherung durch Technologie: Kreis Neuwied und Westerwaldkreis setzen auf KI und Robotik

Der Landkreis Neuwied, die Stadt Neuwied und der Westerwaldkreis haben in Zusammenarbeit mit der Hochschule Koblenz einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser Vertrag zielt darauf ab, ein Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz und Robotik zu etablieren. Die Beteiligten erhoffen sich dadurch nachhaltige Zukunftsperspektiven.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Max zur Wied Saal: Landrat Achim Schwickert, Luca Veronese, Prof. Sergej Sizov, Landrat Achim Hallerbach, Katharina Schlag, Prof. Karl Stoffel, Prof. Thomas Schnick, Jörg Hohenadl, Oberbürgermeister Jan Einig und Alexandra Rünz (Foto: Martin Boden/Kreisverwaltung Neuwied)

Neuwied. Im Max-zu-Wied Saal des Neuwieder Kreishauses trafen sich Landrat Achim Hallerbach, Oberbürgermeister Jan Einig und der Landrat des Westerwaldkreises, Achim Schwickert, um gemeinsam mit der Hochschule Koblenz einen Kooperationsvertrag zu unterzeichnen. Für die Hochschule setzte Präsident Professor Dr. Karl Stoffel seine Unterschrift unter das Dokument, das unter anderem die Erstellung eines Förderantrags beim Land Rheinland-Pfalz umfasst.

Die Hochschule Koblenz wird Anfragen regionaler Unternehmen zum Thema "Robotik" betreuen und diese in Neuwied ansiedeln. Neben Präsident Stoffel waren auch die Fachexperten Professor Thomas Schnick und Professor Sergej Sizov anwesend. "Im Sinne unseres famosen Entdeckers Max zu Wied herrschte echte Aufbruchsstimmung: Wir betreten mit der Expertise der Hochschule Koblenz neue Pfade und sind überzeugt: Robotik und Künstliche Intelligenz verschaffen unserer Region erfolgsversprechende und nachhaltige Zukunftsperspektiven. Dabei möchten wir proaktiv Handlungskompetenz wahrnehmen. Ein kleiner Schritt für uns, ein großer Schritt für unsere Region", erklärten Landrat Achim Hallerbach, Oberbürgermeister Jan Einig und Landrat Achim Schwickert unisono.

Firmen in der Region halten
Ziel des Projekts ist es, das innovative Potenzial der Region zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Norden von Rheinland-Pfalz zu stärken. "In diesem Sinne soll die Automatisierung in Unternehmen gestärkt und unterstützt werden. Hintergrund dafür ist auch unser Bestreben, Firmen in der Region zu halten und bestenfalls sogar neue anzusiedeln. Dazu gilt es zunächst, die entsprechenden Bedarfe unserer Betriebe abzuklären", ergänzen die Wirtschaftsförderungen.



Was geplant ist
Zu den geplanten Maßnahmen zählen die Förderung direkter Anwendungsfälle, die regionale Unternehmen voranbringen sollen, sowie die Beschaffung von Robotik-Systemen für Entwicklungsprojekte vor Ort. "Ganz generell zeugt es von Weitsicht, die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft zu optimieren. Somit schaffen wir eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Stärke des Nordens unseres Bundeslandes wird sich durch den regionalen Bezug - auch der Studierenden und damit zukünftigen Fachkräfte - noch wirkungsvoller entfalten können", äußern sich die Professoren der Hochschule Koblenz positiv über das Kooperationsprojekt.

Finanzierung
Seit über zwei Jahren arbeiten der Kreis und die Stadt Neuwied mit der Hochschule Koblenz an den Themen "KI und Robotik". Neu hinzugekommen ist der Westerwaldkreis. Inhalte der Zusammenarbeit sind praxisnahe Aus- und Weiterbildungsangebote und die Entwicklung einer Testumgebung für KI-gestützte Robotik. Um den Erfolg sicherzustellen, beantragt die Hochschule Koblenz Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Im Erfolgsfall wären 40 Prozent des 1,5 Millionen Euro umfassenden Projekts finanziert. Sollte das Fördermittel aus Mainz bewilligt werden, beginnt die Umsetzung unmittelbar nach der Entscheidung. Parallel dazu werden personelle und finanzielle Ressourcen gesichert. "Wir investieren mutig in Zukunftstechnologie, stärken die regionale Wertschöpfung und sichern gemeinsam mit Politik, Verwaltung, Hochschule und Wirtschaft Arbeitsplätze. Grundsätzlich stehen wir an der Seite unserer Unternehmen und schaffen echte Perspektiven vor Ort", betonen die Verantwortlichen. (PM/Red)


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