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Nachricht vom 10.03.2026    

Mundfalten reduzieren: Das empfehlen Experten

RATGEBER | Die Alterung der Haut ist ein komplexer biologischer Prozess, der durch interne und externe Faktoren beeinflusst wird. Die Basis bildet die genetische Veranlagung. Äußere Einflüsse wie UV-Strahlung oder Umweltbelastungen sorgen für eine Beschleunigung dieser Vorgänge. Besonders im Gesicht zeigt sich der Verlust an Spannkraft oft zuerst an Stellen wie dem Mund. Überall werden daher Anti-Aging-Mittel, Hyaluron-Spritzen und Sonstiges angepriesen. Doch wie bewerten Experten diese Methoden überhaupt? Was wirkt laut Fachärzten wirklich gegen Falten und wird auch von diesen weiterempfohlen? Wir haben uns auf die Suche gemacht.

Symbolfoto (KI generiert)

Was sind Mundfalten aus medizinischer Sicht?
In der Medizin werden Falten in der Mundregion als periorale Falten bezeichnet. Experten des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen weisen darauf hin, dass die Haut in diesem Bereich eine ganz spezifische Beschaffenheit besitzt. Im Vergleich zur restlichen Gesichtshaut ist die Schicht um die Lippen wesentlich dünner und weist eine geringere Dichte an Talgdrüsen auf. Dies hat zur Folge, dass die Hautpartie schneller austrocknet und weniger Schutz gegen äußere Einflüsse bietet.

Mit fortschreitendem Alter nimmt die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin stetig ab, was die Stabilität des Gewebes schwächt. Zusätzlich wird dieser Prozess durch weitere alltägliche Belastungen beschleunigt.

Welche Faktoren begünstigen die Entstehung von Mundfalten?
Neben dem natürlichen Alterungsprozess spielen verschiedene innere und äußere Einflüsse eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Mundfalten. Dermatologische Fachgesellschaften weisen darauf hin, dass bei der Entstehung perioraler Falten in der Regel mehrere Faktoren gleichzeitig auf die Haut einwirken und sich gegenseitig verstärken.

UV Strahlung
Ultraviolette Strahlung gilt als einer der bedeutendsten Beschleuniger der Hautalterung. Durch sogenannte freie Radikale werden Kollagenfasern und elastische Strukturen im Bindegewebe geschädigt. In der Folge verliert die Haut an Spannkraft und Regenerationsfähigkeit. Da die Mundregion ohnehin eine vergleichsweise dünne Hautstruktur besitzt, machen sich lichtbedingte Veränderungen hier häufig besonders früh bemerkbar.

Rauchen
Auch Lebensgewohnheiten beeinflussen das Hautbild maßgeblich. Rauchen reduziert die Durchblutung der Haut und fördert oxidativen Stress. Dadurch wird die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen eingeschränkt. Fachärzte beobachten bei Rauchern nicht selten eine verstärkte Faltenbildung im Mundbereich, da die Kombination aus mimischer Beanspruchung und verminderter Hautregeneration die Linienbildung begünstigt.

Mimik
Die Muskulatur rund um den Mund ist täglich intensiv im Einsatz. Sprechen, Essen, Lachen und selbst unbewusste Bewegungen führen zu wiederkehrenden Belastungsmustern. Während junge Haut diese Bewegungen noch problemlos ausgleichen kann, bleiben mit abnehmender Elastizität feine Linien zunehmend bestehen und vertiefen sich mit der Zeit.

Hormonelle Veränderungen und Feuchtigkeitsverlust
Mit zunehmendem Alter, insbesondere während hormoneller Umstellungen wie den Wechseljahren, sinkt die körpereigene Kollagenproduktion. Gleichzeitig nimmt die Fähigkeit der Haut ab, Feuchtigkeit zu speichern. Die Folge ist eine dünnere, trockenere und weniger widerstandsfähige Hautstruktur, die anfälliger für Faltenbildung wird.

Welche Behandlungen empfehlen Dermatologen bei Mundfalten?
Mundfalten zählen zu den häufigsten Anliegen in dermatologischen Praxen. Fachärzte unterscheiden grundsätzlich zwischen minimalinvasiven Verfahren und topischer Hautpflege. Während medizinische Behandlungen gezielt in die Hautstruktur eingreifen, zielt Pflege auf die langfristige Unterstützung der Hautbarriere und Elastizität ab.

Hyaluron Filler
Hyaluronsäure Filler werden eingesetzt, um verlorenes Volumen im perioralen Bereich auszugleichen und Falten mechanisch anzuheben. Im Journal Dermatologic Surgery wird Hyaluronsäure als gut untersuchte und wirksame Option zur temporären Faltenreduktion im unteren Gesichtsdrittel beschrieben. Auch eine Veröffentlichung im Journal of Cosmetic Dermatology zeigt, dass Patientinnen eine sichtbare Glättung feiner und mittelstarker Falten berichten.

Fachärzte weisen jedoch darauf hin, dass die Ergebnisse zeitlich begrenzt sind und in der Regel nach sechs bis zwölf Monaten eine Auffrischung erforderlich ist. Zudem hängt das Resultat stark von der Injektionstechnik und dem individuellen Hautzustand ab.

Botulinumtoxin bei dynamischen Falten
Bei ausgeprägter Muskelaktivität rund um den Mund kann Botulinumtoxin eingesetzt werden, besser bekannt als Botox. Laut einer randomisierten Studie von M. Hexsel et al. im Dermatologic Surgery Journal reduziert Botulinumtoxin die Tiefe mimischer Falten durch temporäre Muskelentspannung.

Allerdings ist der Einsatz im Mundbereich anspruchsvoll, da eine Überdosierung funktionelle Einschränkungen verursachen kann. Dermatologen empfehlen daher, wenn überhaupt, eine sehr präzise Dosierung und umfassende Aufklärung.

Laser und Kollagenstimulationsverfahren
Nicht invasive Verfahren wie fraktionierte Lasertherapie oder Microneedling sollen die Kollagenneubildung fördern. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass fraktionierte Laserbehandlungen die Hautstruktur moderat verbessern können.

Auch Microneedling zeigte in mehreren klinischen Untersuchungen positive Effekte auf die Hautelastizität. Dennoch betonen Experten, dass mehrere Sitzungen notwendig sind und tiefe statische Falten nicht vollständig verschwinden.

Grenzen minimalinvasiver Methoden
Unabhängig vom gewählten Verfahren bleibt ein zentraler Punkt bestehen: Faltenbildung ist ein natürlicher Alterungsprozess. Keine der genannten Methoden liefert eine dauerhafte Lösung. Regelmäßige Wiederholungsbehandlungen sind notwendig, und individuelle Faktoren wie Hauttyp, UV Belastung und Lebensstil spielen eine entscheidende Rolle.

Gerade deshalb empfehlen Dermatologen ergänzend eine langfristige Hautpflege, die die Hautstruktur unterstützt und oxidativen Stress reduziert.

Welche Rolle spielt Hautpflege bei Mundfalten?
Topische Pflege kann keine tiefen Falten vollständig entfernen. Sie kann jedoch die Hautbarriere stabilisieren, Feuchtigkeit binden und antioxidativen Schutz bieten. Laut einer Übersicht im International Journal of Cosmetic Science verbessern bestimmte pflanzliche Antioxidantien nachweislich die Hautelastizität bei regelmäßiger Anwendung.

Hier setzen pflanzlich basierte Formulierungen an. Die Biovolen Moossalbe beispielsweise enthält ein Moos-Extrakt, das in einer in vitro Untersuchung Hinweise auf eine mögliche Unterstützung der Zellvitalität zeigte. Um den Wirkstoff für die Haut zugänglich zu machen, wurde ein spezielles Verfahren namens Phyto-Lyse angewendet. Kein anderes Produkt aus der Kosmetik wird aktuell auf diese Weise aufbereitet. Weitere feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe unterstützen den erzielten Effekt.

Dermatologen betonen, dass eine konsequente Pflege insbesondere bei beginnenden oder feinen Mundfalten sinnvoll sein kann. Sie ersetzt keine medizinische Behandlung, kann jedoch als begleitende Maßnahme die Hautqualität verbessern und zur allgemeinen Hautgesundheit beitragen.

Welche Inhaltsstoffe gelten bei perioralen Falten als sinnvoll?
Periorale Falten entstehen durch Elastizitätsverlust, Feuchtigkeitsmangel und wiederholte Mimik. In dermatologischen Fachkreisen werden bestimmte Wirkstoffe immer wieder genannt, die unterschiedliche Mechanismen der Hautalterung adressieren. Hier ein kompakter Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe:

Moos Extrakt
Wird wegen seiner antioxidativen Eigenschaften diskutiert. Kann helfen, die Haut vor Umweltstress zu schützen und die Hautstruktur indirekt zu unterstützen. Wird in der Biovolen Moossalbe eingesetzt.

Retinol
Gut untersuchter Vitamin A Wirkstoff. Kann die Kollagenbildung anregen und die Hautstruktur bei regelmäßiger Anwendung verbessern. Kann jedoch reizend wirken.

Hyaluronsäure
Feuchtigkeitsbindend. Polstert Trockenheitsfältchen optisch auf und verbessert kurzfristig das Hautbild.

Peptide
Signalstoffe, die die Kollagenproduktion unterstützen können. Werden häufig in Anti Aging Formulierungen eingesetzt.

Vitamin C
Starkes Antioxidans. Unterstützt die Kollagensynthese und kann lichtbedingte Hautalterung abmildern.

Niacinamid
Stärkt die Hautbarriere und wirkt beruhigend. Besonders geeignet für empfindliche Haut im Mundbereich.

Fazit
Dermatologische Fachmeinungen verdeutlichen, dass bei perioralen Falten die frühzeitige Prävention entscheidend ist. Während medizinische Eingriffe wie Filler bestehende Linien kurzfristig mildern können, ersetzen sie keine dauerhafte Pflegestrategie. Experten empfehlen daher, die Hautbarriere bereits bei ersten Anzeichen von Elastizitätsverlust durch hochwertige Wirkstoffe zu unterstützen.
In diesem Zusammenhang rücken moosbasierte Formulierungen, wie etwa die Biovolen Moossalbe, in den Fokus. Sie können die Haut vor äußeren Belastungen schützen und die natürliche Regeneration des Gewebes fördern. Eine kontinuierliche Anwendung trägt dazu bei, die Hautstruktur langfristig zu stabilisieren und das jugendliche Erscheinungsbild der Mundpartie zu bewahren. Je früher man mit der Hautpflege anfängt, desto länger lässt sich die Faltenbildung hinauszögern. (prm)




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