Pressemitteilung vom 09.03.2026 
Erfolgreiches Wiederholungsaudit im EndoProthetikZentrum Neuwied
Das EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZ max) des Marienhaus Klinikums Neuwied-Waldbreitbach hat im Februar nach drei Jahren erfolgreich sein erstes Wiederholungsaudit durchlaufen. Gleichzeitig war es das erste Audit am Standort St. Matthias in Neuwied, nachdem das Zentrum im Zuge der Standortzusammenlegung dorthin umgezogen ist. Zwei Auditoren prüften sämtliche Strukturen und Prozesse.
Neuwied. Das Audit bestätigt die erneute Rezertifizierung und zeigt, dass das EPZmax die Qualitätsstandards bei der Versorgung von Patienten mit künstlichem Gelenkersatz weiterhin zuverlässig erfüllt. Die Zertifizierung nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) sowie der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) steht für ein Höchstmaß an Patientensicherheit, klare Abläufe und eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung.
Das EPZ der Maximalversorgung besteht seit 2013 und war zunächst am ehemaligen Klinikstandort Bendorf ansässig. 2020 folgte der Umzug in das St. Elisabeth Krankenhaus Neuwied. Dort erhalten jährlich rund 700 Patienten ein neues Hüft- oder Kniegelenk. Damit gehört das Muskuloskelettale Zentrum (MSZ), in dem das EPZmax eingebunden ist, zu den überregional führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Endoprothetik. Die langjährige Expertise aus der früheren Fachklinik für Orthopädie am Standort Bendorf bildet dabei weiterhin die Grundlage.
Überprüfung der Abläufe
Während des Audits wurden unter anderem der interdisziplinär gestaltete Behandlungspfad, die Aus- und Weiterbildung aller beteiligten Berufsgruppen wie Ärzte, Pflege und Physiotherapie sowie die Struktur, Prozess- und Ergebnisqualität umfassend bewertet.
Informationsveranstaltung
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Medizin verstehen" lädt das Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach am Mittwoch, 22. April, zu einer Informationsveranstaltung im Haus St. Matthias ein. Dr. Ulf Taubert, der Sektionsleiter der Orthopädie, und sein Team werden über "Arthrose an Hüft- und Kniegelenk" informieren. Bei dieser Veranstaltung erhalten Betroffene und Interessierte Einblicke und haben die Möglichkeit, den Experten ihre Fragen zu stellen. (PM/Red)
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