Pressemitteilung vom 07.03.2026 
Vielfalt leben, Rassismus stoppen: Neuwied setzt ein Zeichen
Von Montag bis Sonntag (16. bis 29. März) finden in Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Zahlreiche Veranstaltungen laden dazu ein, sich aktiv für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Die Stadt beteiligt sich bereits seit 2017 an dieser wichtigen Initiative.
Neuwied. Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen, dass rassistische Ablehnung von Geflüchteten, Migranten sowie vermeintlich "Fremden" auch heute noch in der Gesellschaft präsent ist. Dies wird von einigen als Herausforderung für das friedliche Zusammenleben angesehen. Von Montag bis Sonntag (16. bis 29. März) setzen Neuwieder Institutionen, Organisationen und engagierte Bürger ein klares Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit - für Solidarität und Gerechtigkeit.
Das Programm der Aktionswochen beginnt bereits am Samstag, 14. März. Das Team "Starke Nachbar_innen" von "EIRENE e.V." organisiert gemeinsam mit der Stadt Neuwied und dem Deutschen Roten Kreuz einen Erste-Hilfe-Kurs unter dem Motto "Erste Hilfe - Leben retten kann jede/r!" in der Geschäftsstelle von "EIRENE" in der Engerser Straße 81. Interessierte können sich telefonisch unter der Rufnummer 02631-837948 oder per E-Mail an almasri@eirene.org anmelden.
Der offizielle Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus findet am Montag, 16. März, mit einem Aktionstag auf dem Luisenplatz statt. Zwischen 11 und 14 Uhr bieten verschiedene soziale Organisationen Informationsstände, Mitmachaktionen und Gespräche unter dem Motto "100 % Menschenwürde". Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus" an. Weitere Informationen erteilt Olga Scott unter der Telefonnummer 02631-987551 oder per E-Mail an scott@caritas-neuwied.de.
Am Mittwoch, 18. März, lädt der Albanisch-Islamische Kulturverein Bashkimi e.V. um 18 Uhr zum traditionellen Fastenbrechen im Sohler Weg 57 ein. Der gemeinsame Iftar soll Raum für Begegnung und Austausch schaffen und ein Zeichen für Solidarität und Respekt setzen. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 01577-5356368 oder per E-Mail an xhamia-bashkimi@hotmail.de möglich.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Filmabend im Jugendzentrum Big House am Freitag, 20. März, um 19 Uhr. Gezeigt wird die Dokumentation "Das Deutsche Volk", die sich mit dem rechtsextrem motivierten Anschlag in Hanau und der gesellschaftlichen Aufarbeitung der Tat auseinandersetzt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 01577-5356368 oder per E-Mail an xhamia-bashkimi@hotmail.de erhältlich.
Am Samstag, 21. März, veranstaltet das Neuwieder Bündnis für Demokratie und Toleranz zusammen mit den Gemeinsamen Diakonischen Werken Rheinland-Süd ab 11 Uhr eine Mahnwache am "Engel der Kulturen" (Ecke Engerser Straße/Mittelstraße). Diese Veranstaltung erinnert an den Einsatz für Freiheit, Demokratie und politische Mitbestimmung.
Die Internationale Frauengruppe trifft sich am Montag, 23. März, von 10.30 bis 12 Uhr im Mehrgenerationenhaus Neuwied. Frauen jeden Alters sind eingeladen, in entspannter Atmosphäre Kontakte zu knüpfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber wünschenswert. Ansprechpartnerin ist Natalie Hamann, erreichbar unter der Telefonnummer 02631-390730 oder per E-Mail an mgh@fbs-neuwied.de.
Am Mittwoch, 25. März, zeigt das Minski in der Schauburg den Dokumentarfilm "Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes" um 20 Uhr. Der Film beleuchtet die Situation von Geflüchteten an den Außengrenzen Europas und die politische Debatte über Migration in Deutschland.
Den Abschluss bildet am Samstag, 28. März, die Veranstaltung "No Single Story" des Teams "Starke Nachbar_innen" von "EIRENE e.V." zusammen mit dem städtischen Jugendbeirat. Dabei geht es um Vielfalt, Vorurteile und unterschiedliche Perspektiven. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 02631-837948 oder per E-Mail an almasri@eirene.org.
Bürgermeister Peter Jung betont: "Ein gutes gelebtes Miteinander und Verständnis für unterschiedliche Lebenswelten entstehen nicht von allein. Aktives Engagement für Vielfalt und friedliches Zusammenleben ist heute umso wichtiger." Alle Neuwieder sind herzlich eingeladen, sich bei den Wochen gegen Rassismus einzubringen. Rückfragen können per E-Mail an integration@neuwied.de gerichtet werden. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Webseite der Stadtverwaltung Neuwied. (PM/Red)
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