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Pressemitteilung vom 04.03.2026    

Rhein-Wied-Gymnasium: Schulhof wurde umweltfreundlich entsiegelt

Der Schulhof des Rhein-Wied-Gymnasiums in Neuwied wurde im Rahmen eines Klimaschutzprojekts entsiegelt. Diese Maßnahme ist Teil eines größeren Investitionsprogramms zur Anpassung an den Klimawandel.

Landrat Achim Hallerbach, der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach und Martin Wagner vom Kreis-Immobilienmanagement machten sich gemeinsam mit Schulleiter Helmut Zender und der stellvertretenden Schulleiterin Christine Hahn ein Bild von der klimafreundlichen Umwandlung des RWG-Schulhofs (Foto: Thomas Herschbach)

Neuwied. Der Schulhof des Rhein-Wied-Gymnasiums in Neuwied hat sich von einer versiegelten Fläche zu einem durchlässigen Pflaster gewandelt. Die Kreisverwaltung Neuwied beauftragte eine Fachfirma für Garten- und Landschaftsbau mit der Entsiegelung der bisherigen Bitumendeckschicht, um die Durchlässigkeit für Wasser zu gewährleisten. Landrat Achim Hallerbach, der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach und Martin Wagner vom Kreis-Immobilienmanagement besichtigten gemeinsam mit Schulleiter Helmut Zender und der stellvertretenden Schulleiterin Christine Hahn die umweltfreundliche Umgestaltung.

"Unsere Klimawandelanpassungsmaßnahme ist Teil des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI), für die unser Landkreis insgesamt rund 2.694.000 Euro vom Land erhält", erklärte Landrat Achim Hallerbach. Förderfähig sind Maßnahmen, die den sparsamen Energieeinsatz in Gebäuden und der Infrastruktur der kommunalen Gebietskörperschaften fokussieren. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, insbesondere zur Klimaresilienz sowie Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen. Das Projekt auf dem Schulhof des Gymnasiums kostete etwa 626.000 Euro.



Schattenspendende Bäume bleiben bestehen
Die Erhaltung des Baumbestands war ein wichtiger Aspekt der Maßnahme. "Die Bäume dienen als natürliche Schattenspender und sind deshalb besonders wertvoll im Hinblick auf die Ziele des KIPKI", erläuterte Kreis-Klimaschutzmanagerin Janine Sieben. Unter den Bäumen sollen zukünftig Bänke aufgestellt werden, was das Wohlgefallen der Anwesenden fand.

Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach lobten die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Immobilienmanagement und der Stabsstelle Energie Klima Umwelt. Sie betonten, dass nur Maßnahmen gewählt wurden, die einen hohen CO₂-Einsparungseffekt haben und bis zum 30. Juni 2026 fertiggestellt werden können. Beide dankten zudem der Schule für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis während der Bauarbeiten. (PM/Red)


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