SPD Rheinbreitbach setzt auf überparteilichen Kandidaten für Verbandsbürgermeister
Im Herbst 2026 wird in der Verbandsgemeinde Unkel ein neuer Verbandsbürgermeister gewählt. Die SPD Rheinbreitbach hat eine klare Vorstellung davon, wie die Nachfolge von Karsten Fehr gestaltet werden sollte.
Rheinbreitbach. Die SPD Rheinbreitbach hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wer Karsten Fehr als Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel nachfolgen soll. Trotz eigener parteipolitischer Interessen sieht die Partei von einer eigenen Kandidatur ab und strebt stattdessen eine überparteiliche Lösung an.
Rainer Novak, Vorsitzender der SPD Rheinbreitbach, betont: "Das Amt des Verbandsbürgermeisters ist aus unserer Sicht kein vorrangig politisches Amt. Es hat vor allem den Auftrag, für eine geordnete Verwaltung der Ortsgemeinden zu sorgen und dafür einzustehen, dass die staatlichen Anliegen aus der Bürgerschaft – von den Personalausweisen bis zu den Bauanträgen – ordnungsgemäß und schnell bearbeitet werden." Für diese Aufgaben sei keine parteipolitische Bindung nötig, sondern vielmehr eine erfahrene Verwaltungsfachkraft, die die Verbandsgemeinde Unkel und ihre Ortsgemeinden gut kennt und das Vertrauen der Bürger genießt.
Die SPD plant, nach der Landtagswahl das Gespräch mit anderen Parteien zu suchen, um gemeinsam eine überparteiliche Lösung im Sinne der gesamten Bürgerschaft zu finden. Die Sozialdemokraten aus Rheinbreitbach möchten keinen parteipolitischen Wahlkampf um ein Verwaltungsamt führen. Red
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