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Pressemitteilung vom 03.03.2026    

Selbstständigkeit durch Assistenzhunde: Einblick in die Arbeit von VITA e.V. in Neuwied

In Neuwied informierten die VHS und der Verein VITA e.V. Assistenzhunde über die wertvolle Arbeit von Assistenzhunden. Die Veranstaltung bot einen umfassenden Einblick in die Aufgaben dieser Hunde und die Herausforderungen, denen Mensch-Hund-Teams im Alltag begegnen.

Neuwieds Bürgermeister Peter Jung, Abteilungsleiterin Meike Pfeiffer von der VHS und das VITA-Team begrüßen die anwesenden Gäste. (Fotos: VITA/Teofil Abu-Mansur)

Neuwied. Für Menschen mit Beeinträchtigungen hält der Alltag oft besondere Herausforderungen bereit. Umso wichtiger sind Assistenzhunde, die Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität schenken. Über die Arbeit dieser speziell ausgebildeten Hunde informierten die Volkshochschule Neuwied (VHS) und der gemeinnützige Verein VITA e.V. Assistenzhunde (VITA) bei einer Informationsveranstaltung. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, mehr über die Ausbildung, die Aufgaben und die gesellschaftliche Bedeutung der ausgebildeten Hunde zu erfahren. Die Veranstaltung war eingebettet in eine im vergangenen Jahr neu konzipierte Veranstaltungsreihe der VHS Neuwied. Unter dem Titel "Was wäre, wenn…" befasst sich die Reihe in kurzen Einzelveranstaltungen mit Fragen und Herausforderungen aus der Alltagswelt.

Berichte aus erster Hand
Drei junge Menschen mit Behinderung berichteten aus ihrem Alltag und schilderten, welche Rolle ihre Assistenzhunde für ihre Selbstständigkeit spielen. Die Hunde unterstützen ihre Halter bei zahlreichen Aufgaben: Sie heben Gegenstände auf, öffnen Türen, bedienen Schalter und helfen beim An- und Ausziehen. Sie geben Orientierung im Straßenverkehr, erkennen frühzeitig Stress- oder Paniksituationen und können in bestimmten Fällen sogar medizinische Notfälle anzeigen.



Gleichzeitig wurde thematisiert, mit welchen Herausforderungen die Mensch-Hund-Teams weiterhin konfrontiert sind. Trotz klarer rechtlicher Regelungen kommt es im Alltag immer wieder zu Unsicherheiten beim Zutritt zu Geschäften, gastronomischen Betrieben oder Freizeiteinrichtungen. Die Veranstaltung setzte daher auch auf Aufklärung und Sensibilisierung. "Es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft, Barrieren abzubauen und Menschen mit Behinderung den respektvollen Zugang zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu ermöglichen", betonte Neuwieds Bürgermeister Peter Jung.

Über VITA e.V. Assistenzhunde
VITA unterstützt seit mehr als 25 Jahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen. Der Verein bildet Assistenzhunde aus und begleitet die entstehenden Teams langfristig. Mehr als 80 Teams wurden bislang zusammengeführt. Weitere Informationen zum Verein sowie zu den Möglichkeiten, die Arbeit des Vereins zu unterstützen oder Veranstaltungen zu besuchen, sind unter Telefon 02687 921 410 oder per E-Mail an info@vita-assistenzhunde.de erhältlich. (PM)


Mehr dazu:   Veranstaltungsrückblicke   Gesellschaft  
Lokales: Neuwied & Umgebung
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