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Pressemitteilung vom 25.02.2026    

Friedrichshof-Ausbau nimmt Fahrt auf und schafft neue Perspektiven für Neuwied

Mit der Übergabe einer wichtigen Machbarkeitsstudie erreicht die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets Friedrichshof einen entscheidenden Meilenstein. Stadt und Land sehen darin eine Grundlage für beschleunigte Entwicklung. Das Projekt gilt als zentral für Wachstum und Zukunftssicherung.

(alle Fotos: Ulf Steffenfauseweh)

Neuwied. Die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets Friedrichshof hat eine weitere wichtige Hürde genommen. Oberbürgermeister Jan Einig hat die Machbarkeitsstudie für die sogenannte Turbofläche aus den Händen von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und Innenminister Michael Ebling entgegengenommen. Damit liegt erstmals eine fachlich fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung des rund 75 Hektar großen Areals vor.

Schlüsselprojekt für wirtschaftliche Entwicklung
Die Erweiterung des Friedrichshofs zählt zu den zentralen Vorhaben der Stadtentwicklung in Neuwied. Ziel ist es, zusätzliche Gewerbeflächen bereitzustellen und damit Raum für Investitionen, Unternehmensansiedlungen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Verfügbarkeit geeigneter Flächen gilt als entscheidender Faktor für wirtschaftliches Wachstum und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommune.

Oberbürgermeister Jan Einig sieht in der Studie einen wichtigen Fortschritt. Der eingeschlagene Weg sei anspruchsvoll, zugleich aber notwendig, um langfristige Perspektiven für die Stadt zu sichern. Der Friedrichshof stehe dabei nicht nur für neue Betriebe, sondern auch für stabile Beschäftigung und Zukunftschancen.

Zusammenspiel von Gewerbe und Wohnen
Die Stadt Neuwied verfolgt das Ziel, nachhaltig zu wachsen. Dabei spielen Gewerbeentwicklung und Wohnungsbau eine eng miteinander verknüpfte Rolle. Neue Arbeitsplätze erhöhen die Attraktivität des Standorts, während zusätzlicher Wohnraum erforderlich ist, um Wachstum ausgewogen zu gestalten. Mehrere Wohnbauprojekte und neue Gewerbeflächen sollen sich gegenseitig ergänzen.

Für den Erfolg solcher Vorhaben ist aus Sicht der Stadtspitze eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten entscheidend. Neben der Verwaltung sind auch der Stadtrat sowie Partner auf Landesebene eingebunden. Die politischen Beschlüsse der vergangenen Jahre bilden die Grundlage dafür, dass Projekte wie der Friedrichshof überhaupt vorangebracht werden können.



Unterstützung durch das Land Rheinland-Pfalz
Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt unterstrich bei der Übergabe der Studie die Bedeutung neuer Gewerbe- und Industrieflächen. Sie seien Voraussetzung für Investitionen, Innovationen und Beschäftigung. Innenminister Michael Ebling verwies auf die planerische Begleitung durch das Land, die Kommunen frühzeitig unterstützt und Genehmigungsprozesse beschleunigen soll.

Die Machbarkeitsstudie für den Standort Friedrichshof zeigt konkrete Entwicklungsmöglichkeiten auf. Dabei werden wirtschaftliche Chancen mit ökologischen Anforderungen in Einklang gebracht. Aspekte wie Flächennutzung, Infrastruktur und Umweltbelange wurden umfassend untersucht.

Mehr als ein Bauprojekt
Für Oberbürgermeister Jan Einig reicht die Bedeutung des Projekts weit über bauliche Fragen hinaus. Gewerbeflächen seien eng mit Lebensqualität verbunden. Sichere Arbeitsplätze, Investitionen in Schulen, Kitas und Infrastruktur hängen unmittelbar von einer starken wirtschaftlichen Basis ab. Der Friedrichshof steht damit für ein langfristiges Zukunftsversprechen für Neuwied.

Hintergrund: Das sind Turboflächen
Mit dem Landesprojekt Turboflächen verfolgt Rheinland-Pfalz das Ziel, neue Gewerbe- und Industrieflächen schneller zur Entwicklungsreife zu bringen. Landesweit wurden 13 Standorte ausgewählt, die durch Machbarkeitsstudien, gezielte Planungshilfen und gebündelte Förderinstrumente zügig entwickelt werden sollen.

Im Fokus stehen größere, verkehrsgünstig gelegene Flächen mit möglichst wenigen Nutzungseinschränkungen. Ziel ist es, Investitionen zu erleichtern, Unternehmensansiedlungen zu ermöglichen und langfristig Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung zu sichern. (PM/bearbeitet durch Red)


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