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Pressemitteilung vom 24.02.2026    

CDU-Kandidat Jan Petry fordert dringende Reformen für Förderschulen

In Rheinland-Pfalz schlagen Förderschulen Alarm. CDU-Landtagskandidat Jan Petry sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert umgehende Maßnahmen von der Landesregierung. Seiner Ansicht nach sind die aktuellen Zustände nicht länger tragbar.

Symbolbild. (Quelle: Pixabay)

Neuwied. Angesichts eines Brandbriefs einer Förderschule aus Bad Kreuznach drängt CDU-Direktkandidat Jan Petry auf sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an Förderschulen in Rheinland-Pfalz. "Die Situation an vielen Förderschulen ist alarmierend. Es fehlt an Personal, die Gebäude sind oft viel zu klein und die Bürokratie belastet den Schulalltag", erklärt Petry nach Gesprächen mit Lehrkräften und Eltern.

Petry hebt hervor, dass die Probleme auch an der Carl-Orff-Schule in seinem Wahlkreis sichtbar sind. "Schulleitung, Lehrkräfte und Eltern der Carl-Orff-Schule schildern uns ganz ähnliche Sorgen. Der Hilferuf aus Bad Kreuznach steht somit stellvertretend für die gesamte Region."

Geltende Vorschriften sind mehr als 25 Jahre alt
Ein zentrales Problem sieht Petry in den veralteten Vorgaben: "Die geltenden Vorschriften zur Personalbemessung stammen noch aus dem Jahr 2000", sagt er. Die Herausforderungen und Bedarfe der Förderschüler hätten sich jedoch massiv verändert – sowohl in der Intensität der Betreuung als auch durch neue Förderbedarfe. Darauf hätte das Land seiner Ansicht nach schon lange reagieren müssen.

Petry fordert von der Landesregierung umgehende Maßnahmen: mehr Fachpersonal und gezielte Entlastung für Schulen mit besonderen pädagogischen Herausforderungen. "Lehrkräfte an Förderschulen stehen längst an ihrer Belastungsgrenze. Die Unterstützung darf nicht auf dem Papier stehen, sondern muss konkret im Schulalltag ankommen."

Zudem seien Investitionen in moderne Ausstattung und Gebäude erforderlich. "Zu kleine und überalterte Räumlichkeiten sowie fehlende technische oder sächliche Ressourcen würden jede Anstrengung zur bestmöglichen Förderung der Kinder behindern."



Auch praxisnahe Fort- und Weiterbildungsangebote, insbesondere für Quereinsteiger, sowie weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung für die Schulen vor Ort seien notwendig. "Die Leitungen brauchen echten Entscheidungsspielraum, um flexibel und schnell reagieren zu können."

Betroffene Familien dürfen nicht zu Bittstellern gemacht werden
"Kinder mit besonderem Förderbedarf und ihre Familien dürfen nicht länger zu Bittstellern gemacht werden. Sie verdienen Wertschätzung und bestmögliche Unterstützung", betont Petry. "Wer Inklusion wirklich will, muss Förderschulen stärken und Handlungsspielräume eröffnen."

Viele Eltern und Lehrkräfte empfinden den Kurs des Bildungsministeriums unter Minister Teuber als Ignoranz gegenüber den Nöten der Förderschulen. Immer mehr Betroffene hätten das Gefühl, dass die Landesregierung die bestehenden Probleme bewusst nicht angehe und Förderschulen so gezielt geschwächt würden. "Wer nicht handelt, trägt Verantwortung für die Eskalation der Situation. Wer Förderschulen erhalten will, muss sie jetzt stärken – alles andere würde bedeuten, ihre Zukunft bewusst aufs Spiel zu setzen", mahnt Petry.

Die CDU Rheinland-Pfalz nimmt die Sorgen und Hinweise aus den Schulen sehr ernst. Petry abschließend: "Ich lade Eltern, Lehrkräfte und alle, die sich engagieren wollen, zum offenen Gespräch ein. Wir brauchen einen echten Neustart für unsere Förderschulen, und dieser muss jetzt beginnen." (PM/Red)


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